30 January 2026, 19:11

Hans-Peter Rumler verlässt nach 38 Jahren die Justiz Baden-Württembergs

Ein altes Stadtplan von Stuttgart, Deutschland aus dem Jahr 1881, der detaillierte Straßen und Text zeigt.

Hans-Peter Rumler verlässt nach 38 Jahren die Justiz Baden-Württembergs

Hans-Peter Rumler geht nach fast vier Jahrzehnten im Justizdienst Baden-Württembergs in den Ruhestand. Seine Laufbahn umfasste Führungspositionen an einigen der größten Gerichte des Landes, darunter das Auswärtige Amt von Baden-Württemberg. Kollegen und Amtsträger versammelten sich, um seinen Abschied aus dem öffentlichen Dienst zu würdigen.

Rumler begann seine juristische Karriere mit einem Studium an den Universitäten Konstanz und Tübingen. Anschließend absolvierte er sein Rechtsreferendariat im Bezirk des Landgerichts Hechingen. Bereits Anfang 1986 trat er in den höheren Justizdienst ein.

Im Laufe der Jahre übernahm er mehrere Schlüsselpositionen, darunter die Leitung des Amtsgerichts Baden-Baden, das Amt des Präsidenten des Landgerichts Rottweil sowie die Leitung der Abteilung I 5 im Justiz- und Migrationsministerium. 2013 wurde er Präsident des Amtsgerichts Stuttgart – eines der größten im Land.

Seine letzte Funktion hatte er als Präsident des Landgerichts Stuttgart inne, ein Amt, das er 2023 antrat. Dieses Gericht zählt zu den größten Deutschlands. Die Justizministerin und Ministerin für Migration, Marion Gentges, sowie der Amtschef Elmar Steinbacher leiteten die Verabschiedungsfeier. Gentges hob Rumlers tiefgreifende juristische Expertise und seine Anpassungsfähigkeit hervor.

Mit Rumlers Ruhestand endet ein langes Kapitel im Justizwesen Baden-Württembergs. Seine umfangreiche Erfahrung und Führungskraft haben bleibende Spuren in der Rechtsprechung hinterlassen. Offizielle Würdigungen betonen seine bedeutenden und vielseitigen Verdienste.