02 April 2026, 22:18

Hauptzollamt Stralsund knackt 2024 alle Rekorde – von Waffen bis zu gefälschten Turnschuhen

Plakat mit der Überschrift "Täter mexikanischer Drogenhandel Gewalt" mit Bildern verschiedener Personen und fettem schwarzem Text auf einem hellblauen Hintergrund.

Hauptzollamt Stralsund knackt 2024 alle Rekorde – von Waffen bis zu gefälschten Turnschuhen

Hauptzollamt Stralsund meldet rekordreiches Jahr 2024

Das Hauptzollamt Stralsund verzeichnete 2024 ein äußerst aktives Jahr: Fast eine Million Importe wurden abgewickelt, während Millionen illegaler Waren beschlagnahmt wurden. Die Arbeit der Behörde brachte der EU und Deutschland zudem Einnahmen von über 700 Millionen Euro ein.

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Im vergangenen Jahr konfiszierten Zollbeamte rund 2 Millionen Zigaretten sowie mehr als 10 Tonnen weitere Tabakwaren. Zudem beschlagnahmten sie 422 Waffen und verbotene Gegenstände, wobei die Herkunft der Ware nicht näher bekannt gegeben wurde. Bei einer Großrazzia sicherten die Beamten 4.900 Paare gefälschter Turnschuhe im Wert von knapp einer halben Million Euro.

Bei Finanzkontrollen deckten die Zöllner 10,32 Millionen Euro an Verlusten durch nicht gemeldete Arbeit auf. Gleichzeitig trieb die Vollstreckungsabteilung 48,3 Millionen Euro an ausstehenden Forderungen ein. Insgesamt bearbeitete das Amt 924.321 Importe – ein deutlicher Anstieg gegenüber 2023.

Die Steuer- und Zolleinnahmen beliefen sich auf 701 Millionen Euro, davon flossen 6,83 Millionen Euro als Zollabgaben an die EU. Die Energiesteuer allein brachte 397,35 Millionen Euro ein und war damit der größte Posten unter den Verbrauchsteuern. Auffällig war auch der starke Anstieg beschlagnahmter Arzneimittel, deren Zahl auf 92.750 Einheiten stieg.

Das Hauptzollamt Stralsund spielte 2024 eine zentrale Rolle – sowohl bei der Strafverfolgung als auch bei der Einnahmensicherung. Die Bilanz zeigt: Die Behörde verzeichnete nicht nur mehr Beschlagnahmungen und höhere Importzahlen, sondern leistete auch einen erheblichen Beitrag zur Haushaltsfinanzierung. Die Zahlen unterstreichen die wachsende Arbeitsbelastung und die wirtschaftliche Bedeutung des Amtes.

Quelle