17 April 2026, 00:26

Heidelbergs neue autofreie Brücke verbindet Bahnstadt und Bergheim bis 2027

Eine Fußgängerbrücke mit Radfahrern, Geländern, Strommasten mit Kabeln, Bäumen und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Heidelbergs neue autofreie Brücke verbindet Bahnstadt und Bergheim bis 2027

Heidelberg baut eine neue autofreie Brücke zwischen Bahnstadt und Bergheim

Die 128 Meter lange Gneisenaubrücke soll die Stadtteile Bahnstadt und Bergheim verbinden und bietet getrennte Wege für Radfahrer und Fußgänger. Damit werden Sicherheit und Barrierefreiheit für tausende Pendler verbessert, die täglich unterwegs sind.

Die Bauarbeiten haben bereits begonnen, und die Stadt plant, die Strecke bis 2027 über den Neckar zu verlängern. Das Projekt wird auch an das Campusgelände Neuenheimer Feld angebunden und schafft so eine durchgehende Verbindung für Studierende und Berufstätige. Nach der Fertigstellung wird die Brücke voraussichtlich rund 11.000 Radfahrern eine direkte und hindernisfreie Route zwischen den beiden Vierteln bieten.

Die Brücke ist zudem Teil von drei wichtigen geplanten Radverkehrsrouten: Heidelberg–Mannheim, Heidelberg–Schwetzingen und Heidelberg–Wiesloch–Walldorf. Diese innerstädtische Verbindung soll die Radinfrastruktur stärken und die Abhängigkeit vom Auto verringern. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf etwa 19 Millionen Euro, wobei das Land Baden-Württemberg 75 Prozent – rund 13,75 Millionen Euro – übernimmt, da die Brücke Klimaschutz und Verkehrswende fördert.

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Das Design der Brücke sieht separate Spuren für Radfahrer und Fußgänger vor, um Komfort und Sicherheit zu gewährleisten. Vertreter der Stadt betonen, dass das Bauwerk nachhaltige Mobilität fördert und gleichzeitig den Verkehr in der Innenstadt entlastet.

Mit der Gneisenaubrücke entsteht eine neue autofreie Verbindung für tausende Anwohner und Pendler. Dank der Landesförderung, die den Großteil der 19 Millionen Euro deckt, wird das Projekt das Heidelberger Radwegenetz ausbauen und die langfristigen Klimaziele der Stadt unterstützen.

Quelle