Hertha BSC scheitert am Aufstieg – radikaler Neuanfang steht bevor
Hertha BSCs Aufstiegshoffnungen enden in Enttäuschung – Club steht vor großem Umbruch
Die Aufstiegsambitionen von Hertha BSC sind gescheitert, zurück bleibt ein frustriertes Team, das sich auf tiefgreifende Veränderungen einstellen muss. Trainer Stefan Leitl zeigte sich verärgert über das Scheitern, während der Verein nun einen umfassenden Neuanfang im Sommer vorbereitet.
Die jüngste Leistungskurve des Clubs war ernüchternd: In den letzten vier Spielen holte die Mannschaft nur einen Punkt und erzielte dabei ein einziges Tor. Auch der beste Torschütze fand kaum den Weg ins Tor – ein deutliches Zeichen für die offensive Schwäche. Das verpasste Aufstiegsziel hat die Stimmung weiter verschärft, Leitl kündigte eine „turbulente“ Trainingswoche an.
Noch stehen zwei Partien an – gegen die SpVgg Greuther Fürth und Arminia Bielefeld. Sportdirektor Benjamin Schuler forderte für diese letzten Spiele eine deutlich bessere Leistung. Gleichzeitig bangt eine Reihe von Akteuren um ihre Zukunft, darunter Torhüter Tjark Ernst und Mittelfeldspieler Kennet Eichhorn, die bereits das Interesse anderer Vereine geweckt haben.
Die Pläne für die nächste Saison sehen keinen sofortigen Bundesliga-Wiedereinstieg mehr vor. Stattdessen steht ein grundlegender Umbau an. Einer der Spieler, die den Verein verlassen werden, ist Diego Demme – sein auslaufender Vertrag wird nach zwei Jahren mit nur wenigen Einsätzen nicht verlängert.
Der Sommer wird bei Hertha BSC massive Veränderungen bringen, mehrere Spieler dürften den Club verlassen. Der Fokus liegt nun auf dem Neuaufbau statt auf dem direkten Wiederaufstieg. Wie die Mannschaft die Saison beendet, könnte die Strategie für das anstehende Transferfenster prägen.






