25 May 2026, 06:23

Krefelds Drogenhilfezentrum kämpft im Stillen für die Vergessenen der Gesellschaft

Mittel für die Einrichtung von Caritas Krefelds "Centspende" in der Drogenhilfezentrum

Krefelds Drogenhilfezentrum kämpft im Stillen für die Vergessenen der Gesellschaft

Drogenhilfezentrum in Krefeld leistet unverzichtbare Arbeit für die Schwächsten der Region

In Krefeld setzt ein Drogenberatungszentrum seine wichtige Arbeit für einige der verletzlichsten Menschen der Region fort. Betrieben von Caritas und der Diakonie, unterstützt die Einrichtung 50 bis 80 Stammklienten aus Krefeld und dem benachbarten Meerbusch. Viele der Besucher kämpfen mit schwerer Drogenabhängigkeit und Obdachlosigkeit – oft ohne große öffentliche Wahrnehmung.

Seit 2003 betreibt das Zentrum das Medi-Mobil, einen mobilen Dienst, der medizinische Versorgung für wohnungslose Menschen anbietet. Vier ehrenamtliche Ärzte begleiten die Einheit und behandeln Patienten an festen Orten und zu festen Zeiten. Diese regelmäßige Präsenz hilft, Vertrauen bei denen aufzubauen, die sonst oft keine Hilfe suchen würden.

Die Einrichtung selbst bietet einen überwachten Raum für den Drogenkonsum an, der von Notfallkräften betreut wird. Neben der medizinischen Unterstützung gibt es praktische Hilfen wie Waschmöglichkeiten, Duschen, Mahlzeiten und Getränke. Für Bedürftige steht zudem eine Beratung bereit, die sowohl akute als auch langfristige Probleme angeht.

Kürzlich bedankte sich Jasmin Sprünken, die Leiterin des Zentrums, beim Personalrat der Stadt Meerbusch für eine großzügige Spende. Michael Marschall, Vorsitzender des Gremiums, betonte die Bedeutung der Unterstützung für schwerstabhängige Menschen. Ein großer Teil der Arbeit des Zentrums bleibt im Verborgenen – es bewältigt Herausforderungen, die die Gesellschaft oft übergeht.

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Die Spende wird helfen, den Betrieb der Einrichtung zu sichern und die kontinuierliche Betreuung der Klienten zu gewährleisten. Mit medizinischer Versorgung, grundlegenden Dienstleistungen und einem sicheren Umfeld bleibt das Zentrum eine Lebensader für Menschen, die mit Sucht und Obdachlosigkeit kämpfen. Seine Arbeit mag oft unsichtbar sein, doch sie spielt eine entscheidende Rolle in der Gemeinschaft.

Quelle