12 December 2025, 20:45

Kretschmann fordert Schlussstrich unter die Antriebsdebatte – und mehr Tempo bei der E-Mobilität

Eine Stadtansicht mit Kraftfahrzeugen auf Straßen, Gebäuden, Bäumen, Strommasten, Zäunen und Himmel.

Kretschmann: "Endlich Schluss mit der leidigen Diskussion um Antriebe" - Kretschmann fordert Schlussstrich unter die Antriebsdebatte – und mehr Tempo bei der E-Mobilität

Kretschmann: „Beendet endlich die jämmerliche Debatte über Antriebe“

Kretschmann: „Beendet endlich die jämmerliche Debatte über Antriebe“

Kretschmann: „Beendet endlich die jämmerliche Debatte über Antriebe“

  1. Dezember 2025, 18:40 Uhr

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat einen Schlussstrich unter die Diskussionen über Fahrzeugantriebe gefordert und eine stärkere Konzentration auf die Elektrifizierung angemahnt. Er kritisierte das ursprüngliche EU-Verbot für Verbrennungsmotoren ab 2035 und argumentierte, dass damals entscheidende Begleitmaßnahmen entlich gefehlt hätten. Nun deuten Berichte darauf hin, dass die Europäische Kommission die Regeln lockern könnte – statt eines kompletten Ausstiegs soll eine 90-prozentige CO₂-Reduktion reichen.

2022 hatten sich die EU-Mitgliedstaaten und das Europäische Parlament darauf geeinigt, ab 2035 keine neuen Pkw mit CO₂-Ausstoß mehr zuzulassen. Ausnahmen waren für Plug-in-Hybride und Elektrofahrzeuge mit Reichweitenverlängerer vorgesehen. Kretschmann, Spitzenpolitiker der Grünen, hatte stets betont, dass es beim ursprünglichen Verbot an notwendiger Infrastruktur und Anreizen endlich mangelte – etwa an bezahlbaren Lademöglichkeiten.

Die geplante Anpassung würde die 2035er-Frist aufweichen und einige verbrennungsbasierte Fahrzeuge weiterhin zulassen. Kretschmanns Forderung nach besserer Infrastruktur und Fördermaßnahmen deckt sich mit den berichteten Kompromissvorschlägen der Kommission. Die endgültige Entscheidung wird bestimmen, wie schnell sich die europäische Autoindustrie auf emissionsfreie Modelle umstellen muss.