14 April 2026, 18:20

Krieg im Iran treibt Ölpreise hoch – Bilger warnt vor Belastungen für Deutschland

Grafik mit der Bezeichnung "Benzinpreise in den Vereinigten Staaten", die zwei Linien zeigt: eine blaue Linie, die stetig ansteigt (was eine Verringerung der Preise anzeigt), und eine grüne Linie, die etwas höher ist (was eine Preissteigerung anzeigt), auf einem weißen Hintergrund.

Krieg im Iran treibt Ölpreise hoch – Bilger warnt vor Belastungen für Deutschland

Steffen Bilger, parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion, hat sich zu den wirtschaftlichen Folgen des Krieges im Iran für Deutschland geäußert. Er warnte, dass steigende Ölpreise und ein anhaltender Konflikt Unternehmen und Haushalte zusätzlich belasten könnten. Die Bundesregierung prüft nun neue Maßnahmen, um Pendler und Verbraucher bei den Spritkosten zu entlasten.

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Bilger bestätigte, dass der Krieg im Iran negative Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft haben werde. Die Schwere der Schäden hänge davon ab, wie lange der Konflikt andauere, betonte er. Zwar wies er die Verantwortung für die Lage den Konfliktparteien zu, räumte aber ein, dass die hohen Spritpreise voraussichtlich bestehen bleiben würden.

Die Regierung hat bereits erste Schritte eingeleitet, darunter die Freigabe von Ölreserven und die Erweiterung der Befugnisse des Bundeskartellamts. Bilger gab jedoch zu, dass diese Maßnahmen die Preise nicht auf das Niveau vor dem Krieg zurückführen würden. Eine Taskforce zu den Spritpreisen kommt nun erneut zusammen, um über weitere Schritte zu beraten.

Unter den diskutierten Vorschlägen ist eine Erhöhung der Pendlerpauschale, um die gestiegenen Kosten abzufedern. Bilger verwies zudem auf laufende Arbeiten an neuen Regelungen für Tankstellen. Über kurzfristige Lösungen hinaus forderte er umfassendere Reformen, um das Wirtschaftsumfeld in Deutschland zu verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Angesichts der weiterhin hohen Ölpreise bereitet die Regierung zusätzliche Hilfen für betroffene Branchen vor. Die wieder einberufene Taskforce wird weitere Maßnahmen prüfen, während langfristige Reformen die Wirtschaft widerstandsfähiger machen sollen. Bilgers Aussagen deuten darauf hin, dass der anhaltende Druck durch den Konflikt kontinuierliche politische Reaktionen erfordern wird.

Quelle