Landtagswahlen 2026: CDU vorne, AfD im Aufstieg – Grüne verlieren dramatisch
Antonio SchleichLandtagswahlen 2026: CDU vorne, AfD im Aufstieg – Grüne verlieren dramatisch
Fünf deutsche Bundesländer, darunter Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, wählen 2026 neue Landtage
Die Abstimmungen könnten die politische Landschaft Deutschlands grundlegend verändern, da sich die Unterstützung für die etablierten Parteien deutlich verschiebt. Im Wahlkampf dominieren vor allem die Themen Migration und Wirtschaft.
In Baden-Württemberg liegt die CDU derzeit in den Umfragen vorn, dicht gefolgt von den Grünen. Der langjährige Ministerpräsident Winfried Kretschmann – der erste grüne Regierungschef eines Bundeslandes – kandidiert nicht mehr. Als sein wahrscheinlicher Nachfolger gilt nun Cem Özdemir.
Die Grünen haben seit der Wahl 2021, als sie etwa 32–33 Prozent erreichten, deutlich an Zustimmung verloren. Aktuelle Umfragen sehen sie bei 24,2–25,4 Prozent, während die AfD von damals 9–11 Prozent auf bis zu 17,6 Prozent in einigen Regionen zugelegt hat. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, könnte die AfD ihr Ergebnis von 2021 verdoppeln und zur stärksten Oppositionskraft werden. Skandale um die Partei haben ihren Zulauf bisher nicht gebremst.
Die FDP hingegen droht an der Fünf-Prozent-Hürde zu scheitern. Auch in Rheinland-Pfalz führt die CDU in den Prognosen, während Grünen und SPD zurückliegen. Auch hier könnte die AfD deutlich an Einfluss gewinnen.
Mit 23 Prozent unentschlossenen Wählern bleibt der Ausgang jedoch offen. Die Wahlen werden zeigen, ob der Aufstieg der AfD anhält oder ob sich die traditionellen Parteien behaupten können.
Die Landtagswahlen 2026 werden entscheiden, ob sich die AfD als feste politische Kraft etabliert. Ein starkes Abschneiden könnte die Machtverhältnisse weiter zuungunsten von Grünen und SPD verschieben. Gleichzeitig wird sich zeigen, ob die CDU ihre Führungsrolle in den Schlüsselbundesländern halten kann.