22 May 2026, 22:24

Linke warnt vor sozialer Bruchlinie durch dramatische Wohnungsnot in Deutschland

Linke kritisiert Rückgang bei Wohnungsfertigstellungen

Linke warnt vor sozialer Bruchlinie durch dramatische Wohnungsnot in Deutschland

Die Linke hat die Wohnungsnot in Deutschland als eine wachsende „soziale Bruchlinie“ scharf kritisiert. Caren Lay, wohnungspolitische Sprecherin der Partei, bezeichnete die geringe Zahl der 2021 fertiggestellten Wohnungen als „beschämend“. Sie fordert nun dringendes Handeln, um den eklatanten Mangel an bezahlbarem Wohnraum im ganzen Land zu bekämpfen.

Lay verweist auf ein bundesweites Defizit von mindestens 1,4 Millionen Wohnungen. Sie besteht darauf, dass die Bundesregierung eingreifen und selbst eine große Anzahl preiswerter Wohnungen bauen muss. Die bisherigen Maßnahmen von Bundesbauministerin Verena Hubertz weist Lay als unzureichend zurück.

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Um die Krise zu bewältigen, verlangt Lay ein sofortiges Investitionsprogramm mit Fokus auf sozialen und gemeinnützigen Wohnungsbau. Sozialwohnungen, kommunale Immobilien und Genossenschaftswohnungen sollen Vorrang erhalten. Zudem fordert sie die zügige Freigabe der bereits von der Regierung zugesagten, aber noch immer ausstehenden Fördergelder für den gemeinnützigen Wohnungsbau.

Die Wohnungsnot treibt viele Menschen in die Enge – bezahlbarer Wohnraum ist kaum noch zu finden. Lay warnt: Ohne entschlossenes Handeln werde sich die Wohnungslücke weiter vergrößern.

Die Forderungen der Linken kommen zu einem Zeitpunkt, an dem der Druck auf die Regierung wächst, endlich zu handeln. Lay pocht auf den direkten Bau bezahlbarer Wohnungen und eine schnellere Auszahlung der versprochenen Fördermittel. Ohne diese Schritte, so ihre Argumentation, werde sich die Wohnungsnot in ganz Deutschland weiter verschärfen.

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