17 January 2026, 13:33

Loris Karius träumt trotz 2. Liga von WM-2026-Nominierung – ein unrealistischer Traum?

Ein Porträt von Martin Ernst V. Schlieffen, ein Mann mit ernstem Gesichtsausdruck, der einen Anzug und eine Krawatte trägt, mit ordentlich gekämmtem Haar, konzentrierten Augen und leicht geöffneten Lippen.

Loris Karius träumt trotz 2. Liga von WM-2026-Nominierung – ein unrealistischer Traum?

Loris Karius träumt trotz seines Engagements bei der 2. Bundesliga von einer überraschenden Nominierung für die Weltmeisterschaft 2026. Der 32-jährige Torhüter von Schalke 04, einst bei Liverpool unter Vertrag, stand noch nie im Kader der deutschen Bahn – doch sein Ehrgeiz bleibt ungebrochen. Seine aktuellen Leistungen im Verein und seine Erfahrung haben eine Diskussion über eine mögliche Rolle als dritter Torwart entfacht.

Aktuell spielt Karius für den FC Schalke 04, wo er sich von einer Verletzung erholt und daran arbeitet, wieder an seine beste Form anzuknüpfen. Der Sportdirektor des Clubs räumte ein, dass er sein früheres Niveau noch nicht erreicht habe. Trotz seiner acht Einsätze in deutschen Jugendnationalmannschaften blieb dem Torhüter bisher der Sprung in die A-Auswahl verwehrt.

Seine Karriere war von Höhen und Tiefen geprägt, darunter ein folgenschwerer Fehler im Champions-League-Finale 2018. Dennoch glauben Teamkollegen wie Schalke-Stürmer Simon Terodde an sein Potenzial. Terodde argumentierte, dass eine Nominierung Karius’ für die WM 2026 kein Fehler wäre – seine Erfahrung mache ihn zu einer besonderen Option.

Als erste Wahl gilt Marc-André ter Stegen, während Oliver Baumann derzeit die Position des zweiten Torwarts innehat. Um den dritten Platz konkurriert Karius mit Alexander Nübel und Finn Dahmen. Zwar sieht er eine WM-Teilnahme als "das Sahnehäubchen" an, doch es ist unwahrscheinlich, dass ein Nationaltrainer dieses Risiko eingehen wird. Sein Alter, die jüngste Verletzung und unbeständige Leistungen sprechen gegen eine Nominierung.

Karius bleibt dennoch konzentriert darauf, sich bei Schalke zu beweisen – in dem Bewusstsein, dass seine WM-Chancen gering sind. Die Debatte um seine mögliche Berücksichtigung unterstreicht die Unsicherheit in der deutschen Torhüterfrage. Fürs Erste steht für ihn die Rückkehr zur vollen Fitness und Leistung in der 2. Bundesliga im Vordergrund.