11 February 2026, 14:56

Lörrach plant Verlängerung der Flüchtlingsunterkunft bis 2030 – ohne Mehrkosten

Das Dorothea Hotel in London, England, ein Gebäude mit Glasfenstern und -türen, ein Namensschild, Topfpflanzen, ein Baum und Deckenleuchten unter einem Dach.

Lörrach plant Verlängerung der Flüchtlingsunterkunft bis 2030 – ohne Mehrkosten

Lörrach plant Verlängerung der Unterkunft für Ausländerbehörde im Brombach bis Ende 2030

Die Verlängerung der Flüchtlingsunterkunft im Brombach folgt einer gesetzlichen Verpflichtung des Landkreises und seiner Gemeinden, Wohnraum für Flüchtlinge bereitzustellen. Die Behörden gehen davon aus, dass die Verlängerung sowohl den Bewohnern als auch den lokalen Dienstleistern langfristige Planungssicherheit bietet.

Aktuell leben in der Einrichtung etwa 180 Menschen, obwohl sie bis zu 300 Personen aufnehmen kann. Die geplante Verlängerung wurde bereits vom Brombacher Bezirksrat gebilligt. Sollte sie endgültig beschlossen werden, entfiele der Bedarf an zusätzlichen kommunalen Notunterkünften und weiterem Personal.

Gemeinschaftsunterkünfte in Lörrach decken bereits 40 Prozent der städtischen Aufnahmequote für Flüchtlinge ab. Dadurch verringert sich der Druck auf die anschließende Wohnraumvermittlung. Die Stadt rechnet in den kommenden Jahren mit einer stetigen, aber bewältigbaren Nachfrage nach Unterkünften für Flüchtlinge.

Bevor eine endgültige Entscheidung fällt, wird der Vorschlag dem Hauptausschuss vorgelegt. Die Verantwortlichen betonen, dass die Verlängerung keine zusätzlichen finanziellen oder personellen Belastungen mit sich bringt. Vielmehr solle sie Planungssicherheit für Flüchtlinge und lokale Behörden gleichermaßen schaffen.

Der Verlängerungsplan entspricht den rechtlichen Vorgaben, ohne zusätzliche Kosten oder Personalbedarf zu verursachen. Bei einer Genehmigung wird die Unterkunft im Brombach bis 2030 weiterhin bis zu 300 Bewohner unterstützen. Die Entscheidung stellt zudem sicher, dass Lörrach seine Verpflichtungen zur Unterbringung von Flüchtlingen erfüllt, ohne die vorhandenen Ressourcen weiter zu belasten.