29 December 2025, 22:35

Ludwigsburg leuchtet orange: Stadt kämpft gegen Gewalt an Frauen

Mehrere Personen in orangefarbenen Kleidern stehen mit wei√üen Schildern und orangefarbenen Fahnen, mit einer Frau in einem schwarzen Kleid im Vordergrund und gr√ľnen B√§umen im Hintergrund.

Ludwigsburg leuchtet orange: Stadt kämpft gegen Gewalt an Frauen

Ludwigsburg beteiligt sich mit einer Reihe von Veranstaltungen an der globalen Kampagne der Vereinten Nationen "Orange the World" gegen geschlechtsspezifische Gewalt. Vom 25. November bis zum 10. Dezember setzt die Stadt mit Ausstellungen, Konferenzen und öffentlichen Aktionen ein Zeichen für mehr Bewusstsein. Offizielle Flaggen und orangefarbene Beleuchtung werden in den kommenden Tagen den Start der Kampagne markieren.

Den Auftakt bildet bereits die Ausstellung "Kein Platz für sexualisierte Gewalt", organisiert von "Frauen für Frauen". Vom 17. bis 28. November in der Abelstraße 11 gibt sie Besuchern Einblicke in das Thema sexualisierte Gewalt.

Am 24. November werden zwei große Banner mit der bundesweiten Hilfsnummer 116 016 in der Ludwigsburger Innenstadt aufgehängt. Sie bleiben bis zum 5. Dezember sichtbar – begleitet von den UN-Kampagnenflaggen vor dem Rathaus.

Um 10:30 Uhr am 25. November wird an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg eine orangefarbene Bank mit Kampagnenflagge enthüllt. Noch am selben Abend erstrahlt das Rathaus in Orange und projiziert die Botschaft "RESPEKT STATT GEWALT" auf seine Fassade.

Am 27. November findet die "5. Fachtagung zur Istanbul-Konvention" statt, veranstaltet vom Landesfrauenrat Baden-Württemberg. Das diesjährige Motto "10 Jahre Istanbul-Konvention – Bestandsaufnahme und Ausblick" widmet sich den Fortschritten und künftigen Herausforderungen im Kampf gegen Gewalt an Frauen.

Das vollständige Ludwigsburger Programm "Orange Days" läuft bis zum 10. Dezember und passt sich damit dem globalen UN-Kampagnenzeitraum an.

Die Veranstaltungen in Ludwigsburg sind Teil einer größeren Initiative, um Unterstützung für Betroffene zu zeigen und Prävention zu fördern. Hilfsnummern-Banner, öffentliche Installationen und Fachdiskussionen prägen die zweiwöchige Kampagne. Die Organisatoren wollen die Bürgerbeteiligung stärken und die Botschaft unterstreichen: Gewalt hat in unserer Gesellschaft keinen Platz.