Mainzer Rheinfrühlingsfest kehrt 2025 mit spektakulärem Feuerwerk zurück
Antonio SchleichMainzer Rheinfrühlingsfest kehrt 2025 mit spektakulärem Feuerwerk zurück
Das Mainzer Rheinfrühlingsfest kehrt in diesem Jahr mit Feuerwerk zurück – nach der Drohnen-Show im Vorjahr
Auf Wunsch der Bevölkerung wird das Rheinfrühlingsfest in Mainz in diesem Jahr wieder mit traditionellem Feuerwerk stattfinden, nachdem 2023 eine Drohnenshow den Höhepunkt bildete. Der Schaustellerverband hat auf die Rückmeldungen gehört und sich für die Rückkehr zur klassischen Lichtshow entschieden. Die Stadtverwaltung akzeptiert die Änderung, betont jedoch, dass Drohnenalternativen auch künftig eine sinnvolle Option für Veranstaltungen bleiben.
Im vergangenen Jahr hatte Mainz anlässlich des Johannisfests das herkömmliche Feuerwerk durch eine aufwendige Drohnen-Lichtshow ersetzt. Die Inszenierung kostete über 30.000 Euro – mehr als das Doppelte im Vergleich zu konventionellem Feuerwerk. Bürgermeister Nino Haase (parteilos) unterstützte den Schritt und verwies auf die ökologischen Vorteile sowie die längere visuelle Wirkung der Drohnen.
Marianne Grosse, damals Leiterin des Kulturamts, ging davon aus, dass sich die öffentliche Haltung zunehmend von Feuerwerk abwende. Doch der Schaustellerverband sah sich mit großer Nachfrage nach der traditionellen Variante konfrontiert. Marco Sottile, Vorsitzender des Verbands, räumte ein, dass neue Ideen sorgfältig mit der Bevölkerung abgestimmt werden müssten.
Feuerwerk an zwei Terminen Das diesjährige Rheinfrühlingsfest startet am Freitag, dem 28. März, mit einem Feuerwerk an der Rheinpromenade. Ein zweiter Höhepunkt folgt am Samstag, dem 11. April. Die Stadt respektiere die Entscheidung der Schausteller, wieder auf Feuerwerk zu setzen, hieß es aus dem Rathaus.
Die Öffnungszeiten des Festes variieren je nach Tag; an den genannten Daten bildet das Feuerwerk den Abschluss. Vergleichsdaten zur Publikumresonanz auf Drohnen-Shows und Feuerwerk bei früheren Mainzer Veranstaltungen liegen nicht vor. Aktuell spiegelt die Wahl des Schaustellerverbands jedoch wider, was die Besucherinnen und Besucher sich wünschen.






