Mainzer Tanzclub will mit Bachata-Weltrekord gegen Kinderdemenz kämpfen
Wenzel WeinholdMainzer Tanzclub will mit Bachata-Weltrekord gegen Kinderdemenz kämpfen
Mainzer Tanzclub will Weltrekord brechen – und Spenden für seltene Krankheit sammeln
Am 8. November 2025 beteiligt sich der Tanzclub Willius-Senzer in Mainz an einer bundesweiten Aktion, die gleich zwei Ziele verfolgt: einen neuen Guinness-Weltrekord aufzustellen und Geld für die Erforschung einer seltenen Krankheit zu sammeln. Bei der Großveranstaltung tanzen die Teilnehmer Bachata für den guten Zweck – die Einnahmen kommen Kindern zugute, die an neuronaler Ceroid-Lipofuszinose (NCL) leiden, einer Erkrankung, die auch als "Kinderdemenz" bekannt ist.
Für den Rekordversuch müssen mindestens 25 Paare gleichzeitig Bachata tanzen. Der Mainzer Club geht jedoch noch einen Schritt weiter: 111 Paare in Schwarz-Weiß werden für einen besonders eindrucksvollen Auftritt sorgen.
Unterstützt wird die Kampagne von Melissa Ortiz Gomez, Gewinnerin der 11. Staffel von Let’s Dance (2018). Als Botschafterin der NCL-Stiftung wirbt sie bundesweit Tanzschulen für den Rekordversuch an. Sämtliche Erlöse fließen in die Forschung zu NCL, einer verheerenden Stoffwechselerkrankung, für die es bisher keine Heilung gibt. Die Stiftung setzt sich für bessere Behandlungsmöglichkeiten und die Unterstützung betroffener Familien ein.
Die Mainzer Veranstaltung ist Teil einer größeren Initiative, um Aufmerksamkeit und Spenden für die NCL-Forschung zu mobilisieren. Gelingt der Versuch, wäre es der größte Bachata-Tanz, der jemals für einen guten Zweck organisiert wurde. Die Organisatoren hoffen, dass das markante Bild der 111 Paare in Schwarz-Weiß die Öffentlichkeit für die Krankheit sensibilisiert.