Mercedes-Benz-Aktie: €150 Millionen Vergleich
Mercedes-Benz hat sich bereit erklärt, fast 150 Millionen US-Dollar zu zahlen, um Vorwürfe wegen Manipulationen bei Dieselabgaswerten in den USA beizulegen. Die Einigung betrifft etwa 211.000 Fahrzeuge.
Im Mittelpunkt der Vereinbarung stehen Vorwürfe, wonach Mercedes-Benz Software eingesetzt habe, um Abgastests bei Dieselfahrzeugen zu manipulieren. Laut der Regelung erhalten die Besitzer der betroffenen 211.000 Autos jeweils 2.000 US-Dollar als Ausgleich für ein verpflichtendes Software-Update. Die Gesamtkosten für Entschädigungen und Strafen werden das Unternehmen finanziell stark belasten.
Trotz dieser Belastung bestätigte Mercedes-Benz, sein laufendes Aktienrückkaufprogramm fortzusetzen. Gleichzeitig passt sich der Automobilhersteller anderen wirtschaftlichen Herausforderungen an. In Indien plant das Unternehmen, die Preise ab Januar 2026 um bis zu 2 Prozent zu erhöhen, um Währungsschwankungen entgegenzuwirken. Die Vereinbarung nennt keine konkrete US-Behörde oder Verhandlungspartei. Sie beendet jedoch langjährige Streitigkeiten im Zusammenhang mit Abgasreinigungssystemen älterer Dieselfahrzeuge.
Die Zahlung von 150 Millionen US-Dollar sowie die Entschädigungen für die Fahrzeugbesitzer markieren das Ende eines langwierigen Rechtsstreits über Abgaspraktiken. Die betroffenen Autohalter werden in den kommenden Monaten Updates und Ausgleichszahlungen erhalten. Die Entscheidung des Unternehmens, die Aktienrückkäufe aufrechtzuerhalten, signalisiert Vertrauen in die finanzielle Stabilität – trotz der Kosten der Einigung.