Messerattacke in Heidelberg-Rohrbach: Polizei fahndet nach flüchtigem Täter mit pfälzischem Dialekt
Cordula RingMesserattacke in Heidelberg-Rohrbach: Polizei fahndet nach flüchtigem Täter mit pfälzischem Dialekt
Messerangriff in Heidelberg-Rohrbach: Polizei sucht Zeugen
Am Samstagabend wurde ein 29-jähriger Mann im Heidelberger Stadtteil Rohrbach mit einem Messer verletzt. Der Angreifer, ein ungepflegt wirkender Mann Ende 20 bis Anfang 30, flüchtete nach der Tat vom Tatort. Die Polizei bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung, um den Verdächtigen zu ermitteln.
Der Vorfall ereignete sich, als ein unbekannter Fußgänger das Opfer attackierte und dabei Verletzungen im Oberkörperbereich verursachte. Rettungskräfte versorgten den Mann vor Ort, bevor er zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht wurde.
Der Gesuchte wird auf eine Größe zwischen 175 und 180 Zentimeter geschätzt, hat ein hageres Gesicht, eine schlanke Statur und einen dünnen Oberlippenbart. Zuletzt trug er eine blaue Jeans, eine schwarze Jacke und hielt einen weißen Kapuzenpulli mit rotem "Chicago Bulls"-Logo in den Händen. Zeugen zufolge sprach er Deutsch mit pfälzischem Dialekt.
Die Ermittler gehen davon aus, dass er vor oder nach der Tat die S-Bahn-Linie 23 zwischen Bismarckplatz und Rohrbach-Süd genutzt haben könnte. Der Fall wurde inzwischen an die Spezialeinheit des Kriminalpolizeilichen Dezernats Heidelberg übergeben.
Personen, die den Angriff beobachtet, den Verdächtigen in der Bahn gesehen oder ihn in der Nähe des Einkaufszentrums bemerkt haben, werden aufgefordert, sich zu melden. Hinweise nimmt die Kriminalwache unter der Rufnummer 49 621 174-4444 entgegen. Medienanfragen richten Sie bitte an das Polizeipräsidium Mannheim unter 49 621 174-1111 oder per E-Mail an [email protected].
Das Opfer befindet sich nach dem grundlosen Angriff weiterhin in ärztlicher Behandlung. Die Polizei sammelt weiterhin Beweismaterial und bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Identifizierung des Täters. Die Ermittlungen dauern an, wobei sich die Beamten insbesondere auf mögliche Sichtungen entlang der Zugstrecke und in Tatortnähe konzentrieren.






