"Nach dem Krieg: Was bleibt uns?" – Emmendingens neue Ausstellung über Flucht und Identität
Wenzel Weinhold"Nach dem Krieg: Was bleibt uns?" – Emmendingens neue Ausstellung über Flucht und Identität
Städtisches Museum Emmendingen eröffnet neue Ausstellung mit dem Titel „Nach dem Krieg: Was bleibt uns?“
Die Schau untersucht, wie Flucht und Migration die heutige Gesellschaft geprägt haben. Es handelt sich um das erste große Projekt unter der neuen Museumsleiterin, Leni Perenčević.
Die Ausstellung wird am Sonntag, den 21. Juni, mit einer Eröffnung um 11:15 Uhr zugänglich gemacht und bleibt bis zum 8. November 2023 zu sehen. Besucherinnen und Besucher können sie mittwochs und sonntags von 14 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung besichtigen.
Im Mittelpunkt stehen deutschsprachige Minderheiten aus Osteuropa, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat verlassen mussten. Zudem wird die Geschichte der Spätaussiedler in Emmendingen beleuchtet, was eine enge lokale Verbindung schafft. Thematisch werden Vertreibung, Identität, Erinnerung und gesellschaftlicher Zusammenhalt behandelt.
Die Künstlerin und Autorin Ludmilla Bartscht wirkte an dem Projekt mit und verband historische Recherche mit grafischem Storytelling. Die Ausstellung soll zum Nachdenken anregen und Gespräche über die Grundlagen des Zusammenlebens initiieren.
Mit diesem Vorhaben rückt das Museum historische und aktuelle Fragen in den Fokus. Bis Anfang November haben Interessierte Gelegenheit, sich mit den Ausstellungsthemen auseinanderzusetzen. Der Eintritt ist während der regulären Öffnungszeiten frei.






