02 January 2026, 10:46

Neues Wohnquartier in Freiburg-Herdern: 91 Wohnungen entstehen auf ehemaligem Parkplatz

Ein cremefarbenes Gebäude mit zahlreichen Fenstern, angrenzend an ein Backsteingebäude mit einem Metallbalkon, mit mehreren geparkten Fahrrädern und Menschen, die sich vorne unterhalten.

Neues Wohnquartier in Freiburg-Herdern: 91 Wohnungen entstehen auf ehemaligem Parkplatz

In Freiburg-Herdern startet der Bau eines neuen Wohnquartiers an der Stefan-Meier-Straße. Das von dem Freiburger Büro fsdk architekten geplante Projekt verwandelt einen ehemaligen Parkplatz in 91 Wohnungen, darunter 62 öffentlich geförderte Wohnungen. Der erste Spatenstich markiert einen wichtigen Schritt in Freiburgs Wohnungsbauoffensive – aktuell entstehen in der Stadt fast 1.000 FSB-Wohnungen.

Das bisher kaum genutzte innerstädtische Gelände schafft dringend benötigten Wohnraum. Bestehende Bäume entlang der Stefan-Meier-Straße bleiben erhalten, während andere durch Neupflanzungen ersetzt werden, um den grünen Charakter des Viertels zu bewahren. Die Gebäude werden in monolithischer Ziegelbauweise errichtet und erfüllen den Effizienzhaus-55-Standard, was für Nachhaltigkeit sorgt.

Durch versetzte Geschosse, begrünte Fassaden und durchdachte Außenflächen entsteht ein vielfältiges, vernetztes Wohnquartier. Ein Mobilitätskonzept reduziert den Autoverkehr: Ein unterirdisches Parkhaus für E-Autos, zahlreiche Fahrrad- und Lastenradstellplätze sowie Anbindungen an bestehende Carsharing-Angebote sind vorgesehen. Die Fertigstellung ist für 2028 geplant. Finanziert wird das Projekt durch eine Mischung aus geförderten Mietwohnungen und Eigentumsverkäufen, die den sozialen Wohnungsbau stützen.

Nach Abschluss kommen 91 Wohnungen hinzu, davon über zwei Drittel als geförderter Wohnraum. Die Umwandlung des ehemaligen Parkplatzes passt zu Freiburgs Ziel, nachhaltiges und gemeinschaftsorientiertes Wohnen zu fördern. Die Bewohner profitieren von energieeffizienter Bauweise, Grünflächen und einer geringeren Abhängigkeit vom eigenen Auto.