Neun Bewerber kämpfen um den Landtags-Sitz im Wahlkreis Tübingen
Nadeschda HolzapfelNeun Bewerber kämpfen um den Landtags-Sitz im Wahlkreis Tübingen
Neun Kandidaten treten im Wahlkreis 62 (Tübingen) zur Landtagswahl in Baden-Württemberg an
Für die anstehende Landtagswahl in Baden-Württemberg werden im Wahlkreis 62 (Tübingen) neun Bewerber um ein Mandat konkurrieren. Die Nominierungen wurden fristgerecht bis zum 23. Dezember 2025 eingereicht. Die Wähler sind aufgerufen, am Sonntag, dem 8. März 2026, ihre Stimme abzugeben und ihren Vertreter zu wählen.
Der Kreiswahlausschuss erhielt bis zum Stichtag um 18 Uhr am 23. Dezember Bewerbungen von neun Parteien. Zu den Kandidaten zählen Dr. Dorothea Kliche-Behnke (SPD, Tübingen), Daniel Lede Abal (Grüne, Tübingen), Irene Schuster (FDP, Tübingen), Anna Schneider (AfD, Mössingen), Katharina Poppei (Die Linke, Tübingen), Sören Lorenz (BSW, Dettenhausen), Pedro Treuer (Volt, Tübingen), Diana Arnold (CDU, Rottenburg am Neckar) sowie Flavio Krahl (Die PARTEI, Nehren).
Die Prüfung und offizielle Zulassung der Kandidaten erfolgt in einer öffentlichen Sitzung des Wahlausschusses am 9. Januar 2026. Nach der Bestätigung beginnen die Bewerber ihren Wahlkampf für die Abstimmung am 8. März. Wie im baden-württembergischen Wahlsystem üblich, geben die Wähler zwei Stimmen ab: Eine für den Direktkandidaten im Wahlkreis, eine für die Landesliste einer Partei.
Die Wahl entscheidet, wer Tübingen im nächsten Landtag vertritt. Die zugelassenen Kandidaten haben nach der Bestätigung etwas mehr als zwei Monate Zeit, um ihre politischen Programme vorzustellen, bevor die Wahllokale öffnen. Das Ergebnis wird die politische Landschaft Baden-Württembergs für die kommende Legislaturperiode prägen.