Oktoberfest 2024: Münchner Zelt verlangt 25 Euro fürs Erbrechen im Festzelt
Antonio SchleichOktoberfest 2024: Münchner Zelt verlangt 25 Euro fürs Erbrechen im Festzelt
Münchner Wirtshaus führt neue Regel fürs Oktoberfest ein: Erbrechen kostet 25 Euro
Ein Münchner Festzelt hat in diesem Jahr eine neue Regel für das Oktoberfest eingeführt: Gäste, die sich im Inneren übergeben, müssen künftig eine Reinigungsgebühr von 25 Euro zahlen. Die Maßnahme soll den Respekt vor dem Personal unterstreichen, das während des größten Volksfests der Welt die unangenehmen Aufräumarbeiten erledigen muss.
Die neue Vorschrift wurde mit einem Aushang im Zelt bekannt gegeben. Darauf steht: "Aus Respekt vor unserem Reinigungspersonal erheben wir eine Barzahlungsgebühr von 25 Euro, wenn Gäste sich im Zelt übergeben." Das Fest, berühmt-berüchtigt für sein Bier und die riesigen Menschenmengen, ist regelmäßig Schauplatz von Alkoholexzessen.
Die Reaktionen im Netz fallen gemischt aus. Manche Nutzer halten 25 Euro für zu niedrig und schlagen Beträge von 100 Euro oder mehr vor. Andere fragen sich, ob das Geld tatsächlich bei den Reinigungskräften ankommt oder nur die Gewinne des Wirtshauses aufbessert. Einige verteidigen die Regelung als fair und in stoßreichen Lokalen durchaus üblich.
Das Oktoberfest lockt Jahr für Jahr Millionen Besucher an. Bei den immensen Alkoholkonsum ist Erbrechen ein häufiges Problem. Die neue Gebühr spiegelt die wachsende Sorge um die Belastung der Reinigungsteams während des Festes wider.
Die 25-Euro-Gebühr gilt nun in dem namentlich nicht genannten Zelt. Noch ist unklar, ob andere Münchner Festzelte nachziehen werden. Vorerst dient die Regel als direkte Antwort auf die Herausforderungen, die das Management von Menschenmassen und Sauberkeit auf dem Oktoberfest mit sich bringt.