Oranienburg schaltet Verwaltungsnetz nach Cyberangriff ab – 75.000 Firewalls betroffen
Cordula RingOranienburg schaltet Verwaltungsnetz nach Cyberangriff ab – 75.000 Firewalls betroffen
Die Stadt Oranienburg hat ihr Verwaltungsnetzwerk nach einem Cyberangriff vorsorglich offline genommen. Nach aktuellen Angaben gab es keinen direkten Einbruch in das Netzwerk selbst. Von dem Vorfall sind über 75.000 Firewalls desselben Typs betroffen, wie sie auch die Stadt nutzt.
Die Behörden schalteten das Netzwerk am Donnerstagabend um 18 Uhr ab, um mögliche Schäden zu verhindern. Während die Website Oranienburgs weiterhin erreichbar blieb, wies ein Hinweis auf eingeschränkte Dienstleistungen hin. Während der Störung ist die Stadtverwaltung und ihre Einrichtungen nun nur noch telefonisch zu erreichen.
Die Unterbrechung hat bereits zur Absage der offenen Sprechstunde am Freitag im Bürgeramt geführt. Laut Angaben der Verantwortlichen wird die Abschaltung voraussichtlich bis zum Ende des Freitags andauern. Das Verwaltungsnetzwerk selbst bleibt zwar sicher, doch die Dienstleistungen sind vorerst auf telefonische Kontakte beschränkt. Die Stadt prüft die Lage weiterhin, während die betroffenen Firewalls untersucht werden. Bürger werden aufgefordert, die Website für aktuelle Informationen zur Verfügbarkeit der Dienstleistungen zu konsultieren.






