18 April 2026, 00:27

Polizei durchsucht Wohnungen von vier Fußball-Hooligans nach Regionalliga-Ausschreitungen

Eine Gruppe maskierter Demonstranten mit Schildern vor einem Gebäude, mit zwei helmträgenden Polizisten rechts daneben, vor einem Hintergrund aus Bäumen und bewölktem Himmel.

Polizei durchsucht Wohnungen von vier Fußball-Hooligans nach Regionalliga-Ausschreitungen

Die Polizei hat am 13. Juni 2024 die Wohnungen von vier Verdächtigen aus der Fußball-Hooligan-Szene im Zusammenhang mit einem Vorfall in der Regionalliga durchsucht. Die Aktion richtete sich gegen Personen, die mit Ausschreitungen während eines Spiels am 9. März in Verbindung stehen. Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten die Behörden Verkleidungen und pyrotechnische Gegenstände.

Die Zwischenfälle begannen beim Regionalliga-Spiel zwischen der TSG Balingen und den Stuttgarter Kickers am 9. März 2024. Die Verdächtigen sollen demnach Sturmhauben getragen haben, um ihre Identität zu verschleiern – ein Verstoß gegen das Versammlungsrecht. Die Polizei griff ein, um eine Auseinandersetzung zwischen der vermummten Gruppe und den Auswärtsfans zu verhindern.

Am 13. Juni durchsuchten Beamte Objekte in Filderstadt, Nürtingen, Reutlingen und im Landkreis Harburg. Dabei wurden Verkleidungen und Pyrotechnik sichergestellt, die nun forensisch untersucht werden. Die vier Verdächtigen wurden vernommen, später aber wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die Ermittler bestätigten, dass die Ermittlungen gegen weitere mögliche Tatbeteiligte fortgesetzt werden. Die Razzia ist Teil einer laufenden Großaktion gegen fußballbezogene Gewalt. Die beschlagnahmten Gegenstände werden weiter analysiert. Die Polizei prüft zudem, ob zusätzliche Personen in den Vorfall vom März verwickelt waren.

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