Polizeigewerkschaft scheitert mit Millionen-Petition für Böllerverbot in Hamburg
Wenzel WeinholdPolizeigewerkschaft scheitert mit Millionen-Petition für Böllerverbot in Hamburg
Eine Polizeigewerkschaft hat Millionen Unterschriften für ein bundesweites Böllerverbot gesammelt. Hamburgs Innensenator Andy Grote hat die Petition abgelehnt und sie als Wiederholung des Vorstoßes vom vergangenen Jahr bezeichnet.
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) brachte rund 3,3 Millionen Unterschriften für das Verbot zusammen und reichte die Eingabe bei Grote ein – doch dieser wies sie formell zurück. Der Senator begründete seine Entscheidung damit, dass der aktuelle Antrag inhaltlich identisch mit dem aus dem Jahr 2023 sei.
Als Reaktion darauf rief die Gewerkschaft ihre Unterstützer dazu auf, Grote auf Instagram zu markieren. Mit dem öffentlichen Druck hofft sie, den Senator zum Umdenken zu bewegen. Bisher bleibt die Petition vom Hamburger Senator jedoch unberücksichtigt. Die Kampagne der GdP geht unterdessen weiter, wobei soziale Medien nun eine zentrale Rolle in ihrer Strategie spielen. Der Streit zeigt die anhaltenden Spannungen um die Regelungen zu Feuerwerkskörpern in Deutschland auf.






