Protest in Kreuzberg: Radfahrer:innen demonstrieren gegen umstrittene Medienportale
Nadeschda HolzapfelProtest in Kreuzberg: Radfahrer:innen demonstrieren gegen umstrittene Medienportale
Am Samstag fand im Berliner Bezirk Kreuzberg eine Protestaktion statt. Rund 50 Menschen versammelten sich mit Fahrrädern, um gegen die Online-Plattformen Nius und Apollo zu demonstrieren. Die Kundgebung stand unter dem Motto „Gegen rechtsextreme Medienportale“.
Die Demonstrant:innen fuhren durch die Straßen und skandierten „Nazis raus aus unserem Kiez“. Sowohl Nius als auch Apollo haben ihren Firmensitz in Kreuzberg, was den Protest zum zentralen Anliegen machte.
Es kam zu einer kleineren Rangelei, als Nius-Chef Julian Reichelt und Apollo-Geschäftsführer Max Mannhart versuchten, die Protestierenden zu interviewen. Die Polizei griff ein, um die Konfliktparteien zu trennen und für Ruhe zu sorgen.
Beide Unternehmen weisen die Einstufung als rechtsextreme Medienportale öffentlich zurück. Nach dem Polizeieinsatz endete die Demonstration. Der Protest unterstrich die lokale Ablehnung der beiden Medienplattformen. Die Firmen halten weiterhin an ihrer Haltung fest, sich nicht dem rechtsextremen Spektrum zuzuordnen.






