21 March 2026, 22:15

Ramadan-Fest endet in München und Stuttgart mit Lichtbotschaften und Verkehrschaos

Eine Gruppe von Menschen, die eine Straße entlangmarschieren, einige mit Mötzen und Schirmen, andere tanzen, mit einem Banner, Verkehrskegeln, Fahrzeugen, Laternen, Schildern, Bäumen, Gebäuden und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Ramadan-Fest endet in München und Stuttgart mit Lichtbotschaften und Verkehrschaos

Zwei deutsche Städte feiern das Ende des Ramadan mit großen öffentlichen Veranstaltungen – doch der Verkehr kollabiert

In diesem Jahr haben zwei deutsche Städte das Ende des Ramadan mit großen öffentlichen Feiern begangen. In München erstrahlte das Alte Rathaus mit einer mehrsprachigen Lichtbotschaft, während Stuttgart ein Gebetsevent veranstaltete, das Tausende anzog. Beide Veranstaltungen führten jedoch zu unerwartetem Verkehrschaos, als sich die Menschenmengen versammelten und wieder auflösten.

Am Münchner Alten Rathaus wurde eine Lichtinstallation mit der Aufschrift "Frohes Eid-Fest" in 13 Sprachen projiziert. Die Aktion folgte einem Beschluss des Stadtrats aus dem Jahr 2024, der sich gegen antimuslimischen Rassismus richtet und demokratische Werte fördern soll. Vertreter der Stadt bezeichneten die Illumination als Zeichen der Offenheit und als Beitrag, das muslimische Leben in München sichtbarer zu machen.

Unterdessen versammelten sich in Stuttgart rund 3.000 Muslime zu einem Gebet auf einem Sportplatz. Die Veranstaltung dauerte etwa eine Stunde – doch ihre Auswirkungen auf den Verkehr zogen sich deutlich länger hin. Mehrere Straßen mussten zeitweise gesperrt werden, und während der Stoßzeit stauten sich die Autos, als die Besucher gleichzeitig eintrafen und später wieder abfuhren.

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Die Stuttgarter Polizei war vom Ausmaß der Behinderungen überrascht. Verstärkung musste angefordert werden, um die Lage in den Griff zu bekommen, die ihr erst kurzfristig gemeldet worden war. Der Stau löste sich nur langsam auf, und auch lange nach Ende des Gebets kam es noch zu Verzögerungen.

Die Feiern in München und Stuttgart unterstreichen die wachsende öffentliche Wahrnehmung des Ramadan in Deutschland. Gleichzeitig zeigten die Verkehrprobleme in Stuttgart, welche logistischen Herausforderungen entstehen, wenn Großveranstaltungen mit wenig Vorlauf stattfinden. Die Behörden werden voraussichtlich die Abstimmung für künftige Events dieser Größe überprüfen.

Quelle