04 May 2026, 18:27

RAPK entschuldigt sich für Verzögerungen bei der Maidemo in Kreuzberg

Eine Gruppe von Menschen marschiert bei einer Protestaktion gegen die Anti-Kriegs-Bewegung in Berlin, einige halten Schilder und andere fahren Fahrräder, im Hintergrund ist ein Gebäude mit Fenstern, Bögen, Säulen und Skulpturen zu sehen.

RAPK entschuldigt sich für Verzögerungen bei der Maidemo in Kreuzberg

Das Berliner Rap-Trio RAPK aus Kreuzberg verbindet seit langem Musik mit politischem Protest. Ihr jährliches Solidaritätskonzert am 1. Mai, das traditionell nach dem Myfest stattfindet, lockt zwar jedes Jahr viele Besucher an, sorgte in diesem Jahr jedoch für unerwartete Verzögerungen bei der revolutionären Maidemonstration. Die Gruppe hat sich inzwischen zu dem Vorfall geäußert und über ihre Rolle bei den Störungen reflektiert.

RAPK besteht aus Victor, Tariq und Gustav – alle drei sind in Kreuzberg aufgewachsen. Ihre Texte spiegeln die Kämpfe des Stadtteils wider und thematisieren Drogensucht, rassistische Polizeikontrollen und Gentrifizierung. Für sie sind Musik und Protest untrennbar: Beide bereichern und verstärken sich gegenseitig.

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Das diesjährige Konzert am 1. Mai, das wie jedes Jahr im Anschluss an das Myfest stattfand, wurde in der Nähe der geplanten Demonstrationsroute veranstaltet. Als sich die Menschenmassen versammelten, kam es zu Verzögerungen beim Aufmarsch. Die Gruppe versuchte, mit Durchsagen über die Lautsprecheranlage und Updates auf Instagram eine Lösung zu finden, doch die Behinderungen hielten an.

Nach dem Event veröffentlichte RAPK eine Stellungnahme und entschuldigte sich. Sie räumten ein, dass ihr Konzert unbeabsichtigt den Demonstrationszug behindert habe, und versprachen, künftig besser zu koordinieren, um ähnliche Probleme zu vermeiden. Dennoch bleiben sie ihrer Überzeugung treu, dass Musik Protest verstärken solle – nicht ersetzen.

Mit ihren Liedern wollen sie politische Botschaften zugänglich machen und Zuhörer:innen verbinden. Das Trio sieht seine Kreuzberger Prägung als Grundlage für seinen Aktivismus, der sowohl ihren Sound als auch ihr Engagement für soziale Themen prägt.

Das Konzert von RAPK am diesjährigen 1. Mai führte zu Verzögerungen bei der revolutionären Maidemonstration. Die Gruppe hat seitdem bessere Absprachen zugesagt, um künftige Konflikte zu vermeiden. Ihre Musik bleibt tief in der Kreuzberger Kultur verwurzelt und verbindet weiterhin Alltagsleben mit dem Ruf nach Veränderung.

Quelle