Raucher in ICE-Toilette lösen Notbremsung kurz vor Karlsruhe aus
Brandalarm in ICE-Zug: Zwei Männer lösen durch Rauchen in der Toilette Notbremsung aus
Am Samstagnachmittag löste sich in einem ICE-Zug ein Feueralarm aus, nachdem zwei Fahrgäste in der Bordtoilette geraucht hatten. Der Vorfall zwang den Zug kurz vor der Einfahrt in den Karlsruher Hauptbahnhof zu einer Notbremsung. Die Behörden nahmen die beiden Männer später in Gewahrsam.
Die Störung ereignete sich im EC 9 auf der Strecke von Mannheim nach Karlsruhe. Zwei algerische Staatsbürger im Alter von 22 und 27 Jahren hatten durch das Rauchen in der Toilette den Alarm ausgelöst. Beide besaßen kein gültiges Ticket für die Fahrt.
Die Notbremse des Zuges wurde kurz vor der Ankunft am Karlsruher Hauptbahnhof aktiviert. Verletzte gab es zwar nicht, doch der plötzliche Halt führte zu Verspätungen. Die Bundespolizei erwartete den Zug bei der Ankunft und nahm die beiden Männer fest.
Die Beamten erstatteten Anzeige wegen Gefährdung des Bahnverkehrs und Beförderungserschleichung. Beide Beschuldigte wurden zur weiteren Vernehmung auf die Wache gebracht.
Der Vorfall unterstreicht die Gefahren des Rauchens in Zugtoiletten, das Fehlalarme auslösen und den Bahnbetrieb stören kann. Die Deutsche Bahn meldet gelegentlich solche Fälle, doch es gibt keine zentrale öffentliche Statistik über ihre Häufigkeit. Den Männern drohen nun mögliche strafrechtliche Konsequenzen für ihr Handeln.






