11 April 2026, 02:18

Razzien in Langenfeld decken 12 Scheinwohnsitze und Sozialbetrug auf

Plakat mit fetter schwarzer Schrift auf einem wei├čen Hintergrund, das "Kansas a Free State Squatter Sovereignty Vindicated No White Slavery Mass Meeting." lautet.

Razzien in Langenfeld decken 12 Scheinwohnsitze und Sozialbetrug auf

Eine von Oliver Konsierke, dem Leiter des Ordnungsamts Langenfeld, geführte Sonderermittlungsgruppe hat Razzien in drei Immobilien der Stadt durchgeführt. Bei der Aktion wurden 12 Scheinwohnsitze entdeckt, die auf osteuropäische EU-Bürger registriert waren. Dies wirft Fragen nach Betrug und illegalen Machenschaften auf. Die Behörden prüfen nun mögliche Verbindungen zur organisierten Kriminalität und Sozialleistungsmissbrauch.

An den Durchsuchungen waren 19 Beamte im Rahmen der Initiative GeKo Rhein Wupper beteiligt, die sich mit grenzüberschreitenden Problemen wie Sozialbetrug, Schmuggel und Geldwäsche befasst. Die Ermittler stellten an einem Standort unautorisierte Nutzungsänderungen von Gebäuden sowie Verstöße gegen das Wohnraumstärkungsgesetz fest. Eine weitere Immobilie in Richrath wurde offiziell abgemeldet, da gegen Meldevorschriften verstoßen worden war.

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An einer dritten Adresse gerieten gefälschte Anmeldungen in den Fokus, die vermutlich dazu dienten, Einwanderungsregeln zu umgehen. Zudem gab es Verdachtsmomente wegen einer vorgetäuschten Vaterschaft und Unregelmäßigkeiten bei der Wohnraumüberwachung. Der Aufenthaltsstatus von sieben Personen bleibt vorerst ungeklärt; die Behörden ermitteln wegen des Verdachts auf Schwarzarbeit und illegale Baumaßnahmen.

Ziel der Initiative ist es, den Datenaustausch und präventive Maßnahmen über die Stadtgrenzen Nordrhein-Westfalens hinweg zu verbessern. Ein Teil der Ermittlungen konzentriert sich nun darauf, ob Vermieter gleichzeitig als Arbeitgeber agieren und möglicherweise Mieten oder Löhne vorenthalten.

Die Aktion brachte zahlreiche Fälle von gefälschten Anmeldungen und mögliche Ausbeutung von Arbeitskräften ans Licht. Die Behörden werten die Erkenntnisse weiter aus; mit weiteren Maßnahmen gegen Beteiligte an illegaler Gebäudenutzung und Schwarzarbeit ist zu rechnen. Die Initiative GeKo Rhein Wupper wird die grenzüberschreitende Kriminalität in der Region weiterhin überwachen.

Quelle