29 January 2026, 23:07

Regio-S-Bahn Donau-Iller: Ulmer Politik sucht gemeinsame Unterstützung vor der Wahl

Ein detailliertes altes Stadtplan von Baden-Württemberg, Deutschland, mit Straßen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten, mit einem Gebäude in der rechten unteren Ecke und Text, der die Stadtinformationen bereitstellt.

Regio-S-Bahn Donau-Iller: Ulmer Politik sucht gemeinsame Unterstützung vor der Wahl

Informationsveranstaltung zum Regio-S-Bahn-Projekt Donau-Iller in Ulm

Vor der anstehenden Landtagswahl in Baden-Württemberg fand im Ulmer Rathaus eine Informationsveranstaltung zum Regio-S-Bahn-Projekt Donau-Iller statt. Ziel der Zusammenkunft war es, regionale Politikerinnen und Politiker sowie Kandidatinnen und Kandidaten über den Stand, die Herausforderungen und die nächsten Schritte des Vorhabens zu informieren. Die große Teilnehmerzahl unterstrich das starke Interesse an diesem grenzüberschreitenden Schienenprojekt.

Die Veranstaltung sollte Transparenz schaffen und die politische Unterstützung für die Regio-S-Bahn stärken. Ulms Oberbürgermeister Martin Ansbacher, der zugleich Vorsitzender des Projektverbands ist, betonte die Notwendigkeit einer parteiübergreifenden Rückendeckung. Jede Stimme in Landes- oder Bundestag sei entscheidend, um große Infrastrukturvorhaben wie dieses voranzubringen, so Ansbacher.

Vertreter aller im Parlament vertretenen Parteien nahmen teil, wobei keine konkreten Kandidatennamen genannt wurden. Das seit fast einem Jahrzehnt in Planung befindliche Projekt hat bereits wichtige Meilensteine erreicht. Sein Erfolg gilt als zentral für eine nachhaltige Verkehrsentwicklung und die wirtschaftliche Zukunft der Region.

Die Teilnehmer erhielten Einblick in die bisherigen Erfolge, laufende Arbeiten und die nächsten Ausbauphasen des S-Bahn-Systems. Themenschwerpunkte waren zudem die Sicherung der weiteren Finanzierung sowie die langfristige politische Verpflichtung aller Beteiligten.

Die Veranstaltung machte deutlich, wie bedeutend das Projekt für die grenzüberschreitende Mobilität und die Regionalentwicklung ist. Angesichts der bevorstehenden Wahl hoffen die Organisatoren, dass die Informationsrunde zu einer stärkeren parlamentarischen Unterstützung führen wird. Die nächsten Schritte hängen nun von einer kontinuierlichen politischen und finanziellen Förderung durch alle Akteure ab.