20 June 2026, 12:14

Sachsen-Anhalt setzt auf ausländische Fachkräfte gegen den Arbeitskräftemangel

Eine wachsende Zahl von Unternehmen in Sachsen-Anhalt setzt auf internationale Arbeitskräfte - fast 9 % aller Mitarbeiter kommen nicht aus Deutschland

Sachsen-Anhalt setzt auf ausländische Fachkräfte gegen den Arbeitskräftemangel

Sachsen-Anhalt verzeichnet starken Anstieg ausländischer Beschäftigung

In Sachsen-Anhalt hat sich die Zahl der ausländischen Arbeitskräfte in den vergangenen zehn Jahren deutlich erhöht. Das Bundesland führt damit in Ostdeutschland beim Wachstum – fast neun Prozent der Erwerbstätigen kommen mittlerweile aus dem Ausland. Lokale Behörden rufen nun mehr Unternehmen dazu auf, diesem Trend zu folgen, um den Fachkräftemangel zu bekämpfen.

Zwischen 2020 und 2025 verzeichnete Sachsen-Anhalt unter den ostdeutschen Ländern den stärksten Zuwachs an ausländischen Beschäftigten. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus dem Ausland hat sich in den letzten zehn Jahren vervierfacht. Auch der Anteil der Betriebe, die internationale Arbeitskräfte einstellen, hat sich seit 2015 mehr als verdoppelt.

Aktuell beschäftigt jedes vierte Unternehmen in Sachsen-Anhalt ausländische Mitarbeiter. Dennoch setzen fast drei Viertel der Betriebe weiterhin nicht auf internationale Fachkräfte – trotz der steigenden Nachfrage nach Arbeitskräften. Größere Unternehmen stellen dabei deutlich häufiger im Ausland ein als kleinere Betriebe.

Markus Behrens, Geschäftsführer der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt–Thüringen der Bundesagentur für Arbeit, betont die Bedeutung von Zuwanderung. Angesichts des demografischen Wandels und des anhaltenden Fachkräftemangels seien ausländische Arbeitskräfte für die Wirtschaft der Region unverzichtbar, so Behrens.

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Mittlerweile prägt eine bedeutende Zahl ausländischer Beschäftigter die Arbeitswelt des Landes. Die Verantwortlichen werben weiterhin für eine breitere Akzeptanz internationaler Einstellungen, um die langfristige Arbeitsmarktstabilität zu sichern. Unternehmen werden aufgefordert, sich an diese Entwicklung anzupassen, um künftigen Anforderungen gerecht zu werden.

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