17 April 2026, 20:18

SAP zeigt Lösungen für CO₂-Bilanzierung und ESG-Berichte vor 2026-Regeln

Plakat mit Text und Logo, das "Wir reduzieren die Treibhausgasemissionen bis 2030 um etwa eine Gigatonne" verkündet und für eine signifikante Reduzierung der Treibhausgase bis 2030 wirbt.

SAP zeigt Lösungen für CO₂-Bilanzierung und ESG-Berichte vor 2026-Regeln

Über 70 Fachleute nahmen am Sustainability Day 2023 in der Climate Arena in Sinsheim teil. Der Veranstaltungsschwerpunkt lag auf den neuesten SAP-Lösungen für die CO₂-Bilanzierung sowie anstehenden regulatorischen Änderungen. Unternehmen wurden über neue Compliance-Vorgaben informiert, die ab 2026 in Kraft treten.

Im Mittelpunkt standen künftige Vorschriften, die insbesondere kleine und mittelständische Betriebe betreffen. Ab 2026 müssen Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitenden in kapitalmarktorientierten Branchen ESG-Berichte vorlegen. Zudem wird für mittelgroße Unternehmen ab diesem Jahr eine verpflichtende Dokumentation der CO₂-Emissionen eingeführt.

SAP präsentierte seine cloudbasierten Lösungen, um Firmen bei der Erfüllung dieser Anforderungen zu unterstützen. Drei zentrale Module – SAP Sustainability Footprint Management, SAP Sustainability Control Tower und SAP Sustainability Data Exchange – wurden als Teil der Nachhaltigkeitsinitiative des Unternehmens vorgestellt.

Zudem kündigte SAP zwei neue Tools an: Green Token nutzt Blockchain und digitale Zwillinge, um Rohstoffe in komplexen Lieferketten nachzuverfolgen. Green Ledger, noch in der Entwicklung, soll CO₂- und Finanzdaten innerhalb von S/4HANA Cloud zusammenführen. Damit lässt sich der Ausstoß über gesamte Wertschöpfungsketten hinweg berechnen.

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Der Sustainability Day 2023 zeigte auf, wie sich Unternehmen auf strengere Berichtspflichten vorbereiten können. Mit blockchainbasierter Rückverfolgung und integrierter CO₂-Buchhaltung will SAP die Einhaltung der Vorschriften erleichtern. Bis zum Inkrafttreten der neuen Regularien im Jahr 2026 bleibt Unternehmen nun Zeit zur Anpassung.

Quelle