29 June 2026, 08:14

Schülerwettbewerb beleuchtet deutsch-kasachische Geschichte und ihre vergessenen Helden

Internationale Konkurrenz: Kasachstan und Deutschland - Geschichte(n) und Perspektiven

Schülerwettbewerb beleuchtet deutsch-kasachische Geschichte und ihre vergessenen Helden

Binationaler Schülerwettbewerb rückt gemeinsame Geschichte Deutschlands und Kasachstans in den Fokus

Organisiert vom Innenministerium, dem Bildungsministerium und der öffentlichen Stiftung „Verband der Deutschen Kasachstans ‚Wiedergeburt‘“ erhielt die Veranstaltung Unterstützung vom „Haus der Heimat Baden-Württemberg“. Ziel des Wettbewerbs war es, das Verständnis für die kulturellen Verbindungen zwischen beiden Ländern zu vertiefen.

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Die Teilnehmer waren aufgerufen, sich mit dem Erbe der Russlanddeutschen in Kasachstan auseinanderzusetzen – einer Geschichte, die oft von Zwangsarbeit und kultureller Unterdrückung während der Sowjetzeit geprägt war. Dennoch bewahrten viele ihre Identität durch heimische Familientraditionen und Bräuche.

Die 16-jährige Fiora Marte, Schülerin des Elisabeth-Selbert-Gymnasiums, gewann den Hauptpreis. Ihr Projekt bestand aus einem Podcast, der die Erfahrungen der Russlanddeutschen in Kasachstan dokumentiert. Ihr Geschichtslehrer, Andreas Fuchs, der selbst einst in Almaty lebte, spielte eine entscheidende Rolle für ihr Verständnis des Landes.

Die prämierten Arbeiten, darunter Martes Podcast, werden nun im Foyer des Stuttgarter Innenministeriums ausgestellt. Der Wettbewerb sollte nicht nur die Beziehungen zwischen Deutschland und Kasachstan stärken, sondern jungen Menschen auch die Möglichkeit geben, sich mit einer von Entbehrung und Widerstandskraft geprägten Geschichte zu beschäftigen. Die gezeigten Projekte werden als öffentliche Mahnung an diese gemeinsame Vergangenheit dienen.

Quelle