Sexuelle Belästigung in S-Bahn: 59-Jähriger greift 21-Jährigen an – Polizei ermittelt
Nadeschda HolzapfelSexuelle Belästigung in S-Bahn: 59-Jähriger greift 21-Jährigen an – Polizei ermittelt
21-Jähriger in S-Bahn sexuell belästigt – Bundespolizei ermittelt
Anfang dieses Monats ist ein 21-jähriger Mann in einer S-Bahn in Deutschland sexuell belästigt worden. Der Vorfall ereignete sich am Morgen des 6. März 2025 auf der Linie S2 zwischen den Haltestellen Grunbach und Waiblingen. Die Bundespolizei hat inzwischen ein Strafverfahren eingeleitet.
Die mutmaßliche Attacke soll gegen 7:15 Uhr stattgefunden haben. Nach Angaben von Zeugen näherte sich ein 59-jähriger Mann dem Opfer auf sexuelle Weise und rieb seine bekleideten Genitalien an ihm. Ein Beobachter wurde auf das Verhalten aufmerksam und alarmierte die Landespolizei.
Sämtliche Beteiligte, einschließlich des Verdächtigen, stiegen an der Station Waiblingen aus dem Zug aus. Die Behörden haben inzwischen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf sexuelle Belästigung eingeleitet.
Die Bundespolizei erfasst solche Vorfälle im deutschen Schienenverkehr seit 2020 systematisch. Die jährlichen Kriminalstatistiken – darunter auch Pressemitteilungen – verzeichnen jährlich über 1.000 Fälle; allein 2022 wurden laut Bundeskriminalamt 1.218 Delikte registriert. Als Reaktion darauf wurden die Streifen auf stark frequentierten S-Bahn-Linien, etwa in Berlin und Frankfurt, verstärkt. Zudem stehen Opfern Unterstützungsangebote zur Verfügung, und die Bevölkerung wird aufgefordert, ähnliche Vorfälle zu melden.
Die Ermittlungen zum Vorfall vom 6. März dauern noch an. Die Bundespolizei setzt sich weiterhin für die Bekämpfung sexueller Belästigung im öffentlichen Nahverkehr ein. Zeugenaussagen spielen dabei eine entscheidende Rolle, um Täter zu identifizieren und zur Verantwortung zu ziehen.






