Söder schließt Koalition mit Scholz nach 2025 kategorisch aus – und stellt Bedingungen an Merz
Cordula RingSöder schließt Koalition mit Scholz nach 2025 kategorisch aus – und stellt Bedingungen an Merz
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat seine Unterstützung für CDU-Chef Friedrich Merz in der laufenden Rentenreform-Debatte erneut bekräftigt. Gleichzeitig schloss er jede Zusammenarbeit mit dem amtierenden Bundeskanzler Olaf Scholz nach der nächsten Bundestagswahl kategorisch aus.
Söder wies zudem Vorwürfe innerparteilicher Konflikte zurück und betonte, er werde weder Merz noch den CDU-Politiker Jens Spahn untergraben.
Der bayerische Regierungschef machte deutlich, dass seine Rückendeckung für Merz davon abhängt, ob es dem Kanzler gelingt, seine Koalition zusammenzuhalten. Stabilität nannte Söder als zentrale Voraussetzung für jede künftige Regierung.
In einer klaren Ansage erklärte Söder, nach dem 23. Februar 2025 nicht mit Scholz in einer möglichen großen Koalition aus Union und SPD regieren zu wollen. Seine Bedingung ist unmissverständlich: Scholz dürfe in einer solchen Allianz kein Regierungsamt bekleiden.
Zu Spekulationen über Zerwürfnisse in der CDU sagte Söder, er habe nicht vor, Merz oder Spahn zu verraten. Loyalität sei besonders in politischen Streitfragen wie der Rentenreform unverzichtbar, so der CSU-Vorsitzende.
Die Äußerungen unterstreichen Söders Haltung zu möglichen Bündnissen nach der Wahl und bestätigen gleichzeitig Merz’ Führungsrolle. Seine Weigerung, mit Scholz zusammenzuarbeiten, setzt klare Grenzen für künftige Koalitionsverhandlungen. Die Rentenpolitik bleibt dabei ein zentraler Streitpunkt.