Sophia Hoffmann eröffnet Berlins neues veganes Restaurant HAPPA – nachhaltig, fair und günstig
Antonio SchleichSophia Hoffmann eröffnet Berlins neues veganes Restaurant HAPPA – nachhaltig, fair und günstig
Sophia Hoffmann, langjährige Veganerin und Autorin von vier Kochbüchern, hat in Berlin ein neues pflanzenbasiertes Restaurant eröffnet. Unter dem Namen HAPPA setzt das Lokal auf biozertifizierte, abfallarme Gerichte – und das zu Preisen, die für jedes Budget erschwinglich bleiben. Das Projekt wurde gemeinsam mit Nina Peterson ins Leben gerufen und wird ausschließlich von Frauen geführt.
HAPPA basiert auf drei Säulen: einem wöchentlichen Mittagsangebot, monatlichen Dinner-Events und privaten Buchungen. Jedes Gericht verarbeitet das Gemüse von der Wurzel bis zum Blatt – ganz nach dem Prinzip der konsequenten Abfallvermeidung. Die Karte wechselt wöchentlich und bietet kleine, biologische Gerichte, die starre vegane Dogmen zugunsten von Geschmack und Kreativität hinter sich lassen.
Die Zutaten bezieht das Restaurant von Querfeld, einer Initiative, die "unperfektes" Gemüse vor der Vernichtung rettet. Der Kaffee stammt von Angelique's Finest, einer von Frauen geführten Kooperative in Ruanda, die sich gegen postkoloniale Ungerechtigkeit einsetzt. Faire Löhne sind sowohl für das Team als auch für die Lieferanten garantiert – das Küchenteam besteht aus zwei Köchinnen und drei Servicekräften.
Besonders wichtig ist den Macherinnen eine faire Preispolitik: Viele Gerichte kosten unter zehn Euro. Hoffmanns zwölftjährige vegane Erfahrung prägt das Konzept, das Nachhaltigkeit mit Bezahlbarkeit verbindet. Ziel ist es, pflanzenbasierte Ernährung attraktiv zu machen – ohne Kompromisse bei Geschmack oder Ethik.
HAPPAs Modell vereint biologische Zutaten, Abfallreduzierung und faire Arbeitsbedingungen. Durch die Unterstützung von Frauenprojekten und niedrige Preise will das Restaurant pflanzenbasiertes Essen neu definieren. Das Projekt spiegelt Hoffmanns langjähriges Engagement für ethisches, zugängliches Essen wider.






