17 June 2026, 18:18

Sozialwohnungen in Deutschland: 2024 schrumpft der Bestand trotz regionaler Zuwächse

Auch 2025 gingen 20.000 Sozialwohnungen verloren

Sozialwohnungen in Deutschland: 2024 schrumpft der Bestand trotz regionaler Zuwächse

Deutschlands Sozialwohnungsbestand durchlief 2024 tiefgreifende Veränderungen: In einigen Bundesländern wuchs die Zahl der Wohnungen, andere verzeichneten deutliche Rückgänge. Insgesamt endete das Jahr mit weniger preisgebundenen Mietwohnungen als zuvor.

Bis Ende 2024 blieben bundesweit noch rund 1,05 Millionen Sozialwohnungen erhalten. Doch im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl um 20.000 Einheiten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Am stärksten betroffen war Nordrhein-Westfalen, das 18.538 Wohnungen verlor. Berlin folgte mit einem Nettoverlust von 2.957 Einheiten, Bayern büßte 2.790 Sozialwohnungen ein. Gleichzeitig baute Niedersachsen 1.240 neue Sozialwohnungen, während Baden-Württemberg seinen Bestand um 3.046 Einheiten erhöhte. Zudem entstanden 4.701 neue Plätze in Wohnheimen für Studierende und Auszubildende.

Im Laufe des Jahres wurden insgesamt 57.621 Wohnungen aus der Sozialbindung genommen.

Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) will die Lücke schließen und hat ehrgeizige Pläne vorgelegt: Bis 2029 sollen 23,5 Milliarden Euro aus Bundesmitteln in den sozialen Wohnungsbau fließen. Das Geld soll helfen, den Bestand an bezahlbarem Wohnraum in Deutschland zu stabilisieren und auszubauen.

Quelle