10 January 2026, 06:32

SSV Ulm rutscht nach vier Pleiten in die Abstiegszone der 2. Bundesliga

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SSV Ulm rutscht nach vier Pleiten in die Abstiegszone der 2. Bundesliga

SSV Ulm steckt in der 2. Bundesliga in einer schwierigen Phase – vier Niederlagen in Folge haben das Team auf den 18. Tabellenplatz zurückgeworfen. Die Fans zeigen sich zunehmend verärgert: Beim jüngsten Spiel gegen VfB Stuttgart II skandierten sie die Absetzung von Geschäftsführer Markus Thiele. Trotz des Drucks hält der Verein vorerst an ihm fest und plant gleichzeitig Verstärkungen für die Wintertransferperiode.

Die Krise des Clubs hat sich zugespitzt, nachdem die Mannschaft seit Wochen ohne Sieg blieb und nun nur noch zwei Punkte vom Relegationsplatz entfernt ist. Verletzungen wichtiger Spieler wie Jo Reichert, Jonas David und Dominik Martinović schwächen das Team seit Wochen. Zudem konnten die Neuzugänge des Sommers die anhaltenden defensiven Schwächen nicht beheben, was die Unbeständigkeit der Leistung weiter verstärkt.

Finanzielle Sorgen gibt es hingegen nicht: Ulm verbuchte in der letzten Saison einen Gewinn von 1,9 Millionen Euro. Vereinspräsident Thomas Oelmayer, der die Entscheidungsgewalt nun mit Thiele teilt, bestätigte, dass Mittel für Transfers im Winter zur Verfügung stehen. Konkrete Namen von Wunschspielern wurden jedoch noch nicht genannt – bisher gibt es nur vage Gerüchte. Oelmayer schloss eine Entlassung Thieles aus und betonte, dass jetzt Stabilität entscheidend sei. Der Geschäftsführer bleibt zwar für Kaderplanung und Trainerfragen zuständig, doch seine Position wird von den Anhängern zunehmend infrage gestellt.

Priorität hat für Ulm nun, die Niederlagenserie zu stoppen und aus der Abstiegszone zu kommen. Die Wintertransferperiode bietet die Chance, das Team zu verstärken – doch der Verein muss schnell handeln. Vorerst behält Thiele sein Amt, während die Führung betont, dass Zusammenhalt entscheidend ist, um die Formkurve wieder nach oben zu drehen.