Steinmeier trifft KI-Nachwuchs: Wie junge Entwickler die Zukunft gestalten
Cordula RingSteinmeier trifft KI-Nachwuchs: Wie junge Entwickler die Zukunft gestalten
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat kürzlich Tübingen besucht, um die Finalisten des Nationalen Wettbewerbs für Künstliche Intelligenz zu treffen. Bei der Veranstaltung wurden innovative Projekte junger Entwickler präsentiert, die sich alle um das diesjährige Motto "Werkstatt des Wandels" drehten.
Der seit 2018 ausgetragene Wettbewerb motiviert junge Menschen dazu, mithilfe von KI Lösungen für reale Herausforderungen zu entwickeln. Seit 2020 fungiert die Carl-Zeiss-Stiftung als Hauptförderer. In diesem Jahr setzten sich die eingereichten Projekte mit Themen aus der Medizintechnik, der Landwirtschaft und dem Haushaltsmanagement auseinander.
Unter den Finalisten war der 15-jährige Fabian Then, der einen "intelligenten Kühlschrank" mit KI-Unterstützung entworfen hat. Das Gerät überwacht die Frische von Lebensmitteln, warnt vor bald ablaufenden Produkten und schlägt Rezepte vor, um Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Bei einer Live-Demonstration korrigierte der Kühlschrank sogar Präsident Steinmeier – und riet ihm davon ab, eine Ananas zu kühlen.
Leonie Weiß stellte TrafficAid vor, ein KI-gesteuertes mobiles Ampelsystem, das Staus verringern soll. Tillmann Lang hingegen entwickelte eine Präzisionslandwirtschafts-App, mit der Bauern in trockenen Regionen den Wasserverbrauch für die Bewässerung optimieren können.
Steinmeier betonte, wie wichtig es für Deutschland sei, Künstliche Intelligenz als zentralen Baustein der Zukunft zu verankern. Der Wettbewerb zeigte, wie junge Innovatoren KI bereits heute nutzen, um alltägliche Probleme zu lösen. Die Sieger werden in den kommenden Wochen bekannt gegeben.






