Stephan Ambrosius kehrt als Retter für die wackelige KSC-Abwehr zurück
Cordula RingStephan Ambrosius kehrt als Retter für die wackelige KSC-Abwehr zurück
Der Karlsruher SC hat den ghanaischen Verteidiger Stephan Ambrosius auf Leihbasis vom FC St. Gallen verpflichtet. Die Verpflichtung soll die Abwehr stärken, die in dieser Saison an Konstanz gemangelt hat. Für Ambrosius ist es das zweite Engagement beim KSC – bereits in der Spielzeit 2022/23 stand er für den Verein auf dem Platz.
Der 25-jährige Innenverteidiger ist sofort spielberechtigt und könnte bereits am Samstag im Auswärtsspiel bei Preußen Münster zum Einsatz kommen. Seine Rückkehr erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Karlsruher Defensive wegen ihrer Instabilität in der Kritik stand.
Sportdirektor Mario Eggimann bezeichnete Ambrosius als 'einen echten Kämpfer' und nannte ihn die 'ideale Lösung' für die aktuellen Anforderungen des Teams. Von dem Verteidiger erhofft man sich Härte, Erfahrung und Führung in einer Mannschaft, die dringend defensive Stabilität benötigt.
Ambrosius war vor zwei Spielzeiten erstmals zum KSC gewechselt und hatte damals einen bemerkenswerten Eindruck hinterlassen, bevor er den Verein wieder verließ. Seine Vertrautheit mit dem Klub und dem System sollte ihm diesmal helfen, sich schnell einzuleben.
Die Leihverpflichtung erweitert die defensiven Optionen des KSC vor einem wichtigen Spiel. Mit Ambrosius erhält die Mannschaft einen erfahrenen Kopf in der Abwehr, während das Team daran arbeitet, seine Leistungen zu verbessern. Da er am Wochenende einsatzbereit ist, könnte er direkt in die Startelf rücken.