13 June 2026, 04:19

SWEG plant Stellenabbau: Bis zu 500 Jobs in Gefahr durch Umstrukturierung

SWEG: ver.di warnt vor Kündigungen im Busverkehr auch in Südbaden

SWEG plant Stellenabbau: Bis zu 500 Jobs in Gefahr durch Umstrukturierung

Bei der Südwestdeutschen Landesverkehrs-GmbH (SWEG) könnten im Rahmen umfassender Umstrukturierungspläne bis zu 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren. Das Unternehmen plant, an mehreren Busbetrieben Stellen abzubauen und die Geschäfte auf neu gegründete Tochtergesellschaften zu übertragen. Betroffen von den Veränderungen sind unter anderem die Standorte Weil am Rhein, Wiesloch und Offenburg.

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Die von der SWEG vorgeschlagenen Änderungen könnten zu einer Verkleinerung oder sogar zur Schließung bestehender Betriebsstätten führen. Beschäftigte, denen gekündigt wird, müssten sich möglicherweise auf Stellen in den neuen Unternehmen neu bewerben. In Weil am Rhein sollen die neuen Regelungen noch vor Jahresende in Kraft treten.

Die Gewerkschaft Ver.di hat Bedenken geäußert, dass aktive Gewerkschaftsmitglieder und Betriebsratsvertreter bei künftigen Einstellungsverfahren benachteiligt werden könnten. Sie fordert einen Sozialplan auf Tarifbasis sowie eine Übergangslohnvereinbarung, um die Beschäftigten während der Umstrukturierung abzusichern. Zudem warnt Ver.di davor, dass Fahrerinnen und Fahrer in der neuen Struktur tariffliche Ansprüche verlieren könnten – darunter auch betriebliche Altersvorsorgeleistungen.

Aktuell gelten für die Forderungen der Gewerkschaft keine Friedenspflichten, da bisher keine Tarifverträge abgeschlossen wurden.

Von der Umstrukturierung könnten rund 500 Beschäftigte an verschiedenen Standorten betroffen sein. Die Mitarbeiter müssen sich möglicherweise auf Positionen in den neuen Tochtergesellschaften neu bewerben, wobei bestehende Ansprüche verloren gehen könnten. Ver.di setzt sich weiterhin für Schutzmaßnahmen ein, um die betroffenen Beschäftigten während des Übergangs zu unterstützen.

Quelle