22 March 2026, 02:14

Tialini schließt letzten Standort in Karlsruhe – das Ende einer italienischen Gastronomie-Träumerei

Außenansicht des Restaurants Le 31 Massena in Paris, Frankreich, mit Tischen und Stühlen, einer Tür und textgeschmückten Brettern an den Wänden, bekannt für italienische Küche.

Tialini schließt letzten Standort in Karlsruhe – das Ende einer italienischen Gastronomie-Träumerei

Tialini, die italienische Restaurantkette, die einst vom ehemaligen Porsche-Chef Wendelin Wiedeking unterstützt wurde, hat offiziell ihren letzten Standort in Deutschland geschlossen. Am 18. März 2026 schloss die letzte Filiale in Karlsruhe ihre Türen – damit zieht sich die Marke vollständig vom deutschen Markt zurück, nachdem sie jahrelang ehrgeizige Expansionspläne verfolgte.

Das 2013 gegründete Unternehmen wollte mit hochwertiger italienischer Küche und Service eine Marktlücke füllen. Finanziert wurde die Kette über Wiedekings Familienbüro, während seine Schwiegertochter Alena Wiedeking als Geschäftsführerin fungierte. Ursprünglich waren rund 100 Standorte in Großstädten wie Berlin, Hamburg und München sowie in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg geplant.

Doch die geplante Expansion blieb weit hinter den Erwartungen zurück: Statt der angestrebten 20 Restaurants eröffneten nur fünf. Im Juli 2025 kündigte Alena Wiedeking schließlich den vollständigen Rückzug aus dem deutschen Gastronomiemarkt an.

Die Schließung des letzten Standorts in Karlsruhe folgte auf die Übernahme der ehemaligen Tialini-Filialen in Stuttgart und Ludwigshafen durch die italienische Restaurantkette L'Osteria. Mit der endgültigen Schließung ist Tialini nun komplett aus Deutschland verschwunden.

Das Ende von Tialini hinterlässt leerstehende Räumlichkeiten – und neue Chancen für andere Unternehmen. Während die Kette einst als großer Player im Gastronomiebereich galt, eröffnet ihr Abschied nun Raum für neue Konzepte und Projekte.

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