08 May 2026, 16:16

Tödlicher Unfall in Wolfsburg: 16-Jähriger stirbt nach mutmaßlichem illegalen Straßenrennen

Schwarz-weiß-Szene eines Autounfalls an einer Straßenkreuzung mit mehreren Fahrzeugen, darunter ein Lieferwagen, und einer Gruppe von Schaulustigen; Gebäude, Bäume, Strommasten und Schilder mit Text sind im Hintergrund zu sehen.

Tödlicher Unfall in Wolfsburg: 16-Jähriger stirbt nach mutmaßlichem illegalen Straßenrennen

Ein 16-jähriger Junge ist in den frühen Stunden des Sonntags bei einem Autounfall auf der Erich-Netzeband-Straße in Wolfsburg ums Leben gekommen. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig ermittelt nun wegen des Verdachts, dass ein illegales Straßenrennen die Ursache für den Unfall war.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Unfall ereignete sich, als ein 21-jähriger Fahrer in einer Rechtskurve auf der Frankfurter Straße die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Augenzeugen und Beweismaterial deuten darauf hin, dass der Wagen mit extrem hoher Geschwindigkeit und rücksichtslos unter Missachtung der Verkehrsregeln unterwegs war.

Nach dem Abkommen von der Fahrbahn prallte das Auto gegen einen Bordstein, eine Straßenlaterne und einen E-Scooter, bevor es zum Stehen kam. Der Fahrer erlitt nur leichte Verletzungen, doch die Wucht des Aufpralls verletzte den Jugendlichen tödlich. Sein Körper wurde später im nahen Gebüsch gefunden.

Eine Obduktion bestätigte, dass der Tod durch ein traumatisches Aortenriss verursacht wurde, ausgelöst durch den Aufprall. Die Behörden haben zwischenzeitlich den Führerschein des Fahrers eingezogen und prüfen, ob es sich um ein sogenanntes „Solo-Rennen“ handelte – bei dem ein Fahrer allein beschleunigt, um hohe Geschwindigkeiten zu erreichen.

Die Ermittlungen dauern an, wobei die Staatsanwaltschaft den Fall als mutmaßliches illegales Straßenrennen behandelt. Dem 21-jährigen Fahrer drohen mögliche Anklagen, während die Familie des Opfers über die Ergebnisse der Obduktion informiert wurde.

Quelle