25 January 2026, 02:25

Traditionsbetrieb Emil Keck Maschinenbau stellt nach 65 Jahren den Betrieb ein

Ein altes Schwarz-Weiß-Foto einer Fabrik mit Arbeitern, die eine Maschine bedienen, umgeben von Metallstangen und -pfählen, mit dem Text "Neue Eisenglebeerei, die erste Fabrik in Deutschland" unten.

Traditionsbetrieb Emil Keck Maschinenbau stellt nach 65 Jahren den Betrieb ein

Emil Keck Maschinenbau, ein traditionsreicher Maschinenbauer, meldet Insolvenz an und stellt den Betrieb ein

Der 1960 gegründete Maschinenbau-Spezialist Emil Keck Maschinenbau, der sich auf Dreh- und Frästeile spezialisiert hatte, hat Insolvenz angemeldet und wird nach jahrelangen finanziellen Schwierigkeiten endgültig geschlossen. Da das Unternehmen seine Schulden nicht mehr bedienen kann, steht nun die Liquidation bevor.

Die Insolvenzverfahren wurden am 4. Dezember 2025 beim Amtsgericht Offenburg eröffnet. Zwar wurden Insolvenzverwalter bestellt, deren Namen sind jedoch in den öffentlichen Unterlagen nicht genannt. Aufgrund fehlender Mittel in der Insolvenzmasse können weder ausstehende Löhne und Abfindungen für die Mitarbeiter noch Mietrückstände beglichen werden.

Sämtliche 29 Beschäftigten haben bereits ihre Kündigungen erhalten und wurden von ihren Arbeitsverpflichtungen freigestellt. Der Verwalter bestätigte, dass die vorhandenen Vermögenswerte nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten zu decken – eine vollständige Schließung des Betriebs war daher unvermeidbar. Die Produktion wurde inzwischen eingestellt, das Unternehmen wird in Kürze offiziell aufgelöst.

Damit endet nach 65 Jahren die Geschichte von Emil Keck Maschinenbau. Die Mitarbeiter gehen leer aus, da keine Abfindungen gezahlt werden können, und auch die Gläubiger müssen mit Verlusten rechnen, da keine verwertbaren Mittel mehr vorhanden sind. Die Abwicklung erfolgt unter Aufsicht der eingesetzten Insolvenzverwalter.