Türkei bei WM zurück – doch ein Fake-Brief sorgt für Chaos vor dem Start
Wenzel WeinholdTürkei bei WM zurück – doch ein Fake-Brief sorgt für Chaos vor dem Start
Die türkische Fußballnationalmannschaft der Männer hat sich nach 24 Jahren Abstinenz wieder für die FIFA-Weltmeisterschaft qualifiziert. Ihr Auftaktspiel gegen Australien fand am 14. Juni statt und endete mit einer 0:2-Niederlage. Zur gleichen Zeit verbreitete sich online ein gefälschter Brief, der unter Fans für Verwirrung sorgte.
In dem falschen Schreiben gab sich der Absender als das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) aus. Darin wurde vor „erhöhten Lärmbelästigungen“ im Zusammenhang mit dem Spiel der Türkei gewarnt und behauptet, die Weltmeisterschaft finde ausschließlich in den USA statt – obwohl auch Spiele in Mexiko und Kanada geplant sind.
Der Brief war auf den 12. Juni 2026 datiert und mit dem Namen Ralph Tiesler unterzeichnet, der zu diesem Zeitpunkt bereits aus seinem Amt ausgeschieden war. Das BBK bestätigte umgehend, dass es sich um eine Fälschung handelte und das Schreiben nicht von der Behörde stammte. Zudem wies das Amt darauf hin, dass Warnungen vor Lärmbelästigungen nicht in seinen Zuständigkeitsbereich fallen.
Das BBK hat die bekannten Social-Media-Beiträge mit der Fälschung inzwischen den jeweiligen Plattformen gemeldet. Bisher ist die Identität des Fälschers unbekannt geblieben.
Der gefälschte Brief löste vor dem ersten Turnierspiel der Türkei unnötige Besorgnis aus. Das BBK hat Maßnahmen ergriffen, um die irreführenden Beiträge zu entfernen, und seine Rolle noch einmal klargestellt. Die Mannschaft bereitet sich unterdessen nach der Auftaktniederlage gegen Australien auf ihr nächstes Spiel vor.






