Ulmer Stadtrat erkundet mit CELEST die Zukunft der Energiespeicherung
Antonio SchleichUlmer Stadtrat erkundet mit CELEST die Zukunft der Energiespeicherung
Am 14. Januar 2026 besuchten Mitglieder des Ulmer Stadtrats das Helmholtz-Institut Ulm (HIU), um sich über die neuesten Entwicklungen in der Energiespeicherung zu informieren. Auf dem Programm stand ein Hauptvortrag von Professor Maximilian Fichtner, einem führenden Batterieforscher und Gründungsdirektor der Forschungsplattform CELEST. Lokale Politiker tauschten sich mit Wissenschaftlern zu Themen aus – von der Elektromobilität bis zur Zukunft der deutschen Automobilbranche.
Der Tag begann mit einem Vortrag von Professor Fichtner zum Thema „Die Zukunft der Energiespeicherung: Wasserstoff, E-Fuels und Batterien“. Darin skizzierte er die zentralen Herausforderungen und Chancen moderner Energiespeichertechnologien und betonte die Bedeutung der Batterieforschung für eine nachhaltige Energieversorgung. Als Gründungsdirektor von CELEST – einer der größten Batterieforschungsinitiativen Deutschlands – trugen seine Ausführungen besonderes Gewicht.
Im Anschluss an den Vortrag besichtigte die Delegation die Labore des HIU. Die Besucher erhielten Einblicke in hochmoderne Ausrüstung, Forschungsmethoden und Infrastruktur, die die Arbeit des Instituts unterstützen. Die Gespräche drehten sich anschließend um praktische Fragen, darunter die städtische Ladeinfrastruktur, die Verbreitung von Elektrofahrzeugen und die Arbeitsplatzsicherheit in der Automobilindustrie. Auch die Auswirkungen dieser Technologien auf die wirtschaftliche Entwicklung Ulms standen im Fokus. Oberbürgermeister Martin Ansbacher wurde von seinen Stellvertretern Martin Bendel, Iris Mann und Tim von Winning begleitet. Ansbacher hob die Bedeutung des HIU als Aushängeschild der Ulmer Forschungslandschaft hervor und bezeichnete es als führendes Zentrum für Batterieforschung. Der Besuch unterstrich die Notwendigkeit einer engeren Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Kommunalpolitik und Wirtschaft, um Ulms Position als Forschungs- und Wirtschaftsstandort zu stärken.
Abgeschlossen wurde der Besuch mit dem gemeinsamen Bekenntnis, Lösungen für die Energiespeicherung voranzutreiben. Die Rolle des HIU in der europäischen und globalen Batterieforschung bleibt entscheidend für die Energiewende und eine nachhaltige Mobilität. Stadtvertreter und Forscher waren sich einig, dass die fortgesetzte Partnerschaft Innovationen und wirtschaftliches Wachstum in Ulm fördern wird.