Ulrike Mohrs tritt als Koblenzer Oberbürgermeisterin zurück – ihr Vermächtnis bleibt
Antonio SchleichUlrike Mohrs tritt als Koblenzer Oberbürgermeisterin zurück – ihr Vermächtnis bleibt
Ulrike Mohrs wird nach sieben Jahren im Amt zum 1. Juli als Oberbürgermeisterin von Koblenz zurücktreten. Sie übernimmt eine neue Position als Leiterin der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz/Saarland der Bundesagentur für Arbeit. Ihre Nachfolgerin wird Dr. Dagmar Kranz sein.
Mohrs hatte zuvor angekündigt, nicht erneut zu kandidieren, da sie die neue Stelle antreten wird. Ihre Amtszeit in Koblenz war geprägt von bedeutenden Erfolgen und der Bewältigung von Krisen. Sie führte die Stadt durch die COVID-19-Pandemie, die Folgen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine sowie die Flutkatastrophe im Ahrtal.
Während ihrer Amtszeit realisierte sie wichtige Projekte wie die Eröffnung der Feuerwehrwachen 2 und 3 sowie die Sanierung des Oberwerth-Freibads. Zudem gründete sie das Lotsenhaus International als Willkommenszentrum für Geflüchtete. Oberbürgermeister David Langner würdigte ihren dynamischen Führungsstil und ihr Engagement während ihrer Amtszeit.
Eine offizielle Verabschiedungsfeier findet am 25. Juni statt. In ihrer Rede betonte Mohrs die Bedeutung von sozialem Zusammenhalt, faktenbasierter Politik und respektvollem Dialog.
Nach ihrem Ausscheiden wird Dr. Dagmar Kranz (CDU) das Amt der Oberbürgermeisterin von Koblenz übernehmen. Der Wechsel markiert das Ende einer von Fortschritt und Herausforderungen geprägten Phase. Mohrs wird ihre neue Tätigkeit kurz nach dem Ende ihrer Amtszeit aufnehmen.






