06 January 2026, 22:54

Vandalen zerstören Mössinger Fußballplatz durch nächtliche Rasenfahrt

Menschen mit Helmen spielen ein Spiel auf einem grünen Feld.

Vandalen zerstören Mössinger Fußballplatz durch nächtliche Rasenfahrt

Vandalenakt in Mössingen: Unbekannter zerstört Fußballplatz durch waghalsige Rasenfahrt in Köln, Stuttgart, Karlsruhe und Essen

Ein Fußballplatz in Mössingen wurde in den frühen Morgenstunden des Samstags durch einen mutwilligen Akt der Sachbeschädigung schwer beschädigt. Ein unbekannter Fahrer pflügte mit seinem Fahrzeug über den Rasen des Ernwiesenstadions und hinterließ tiefe Furchen im Spielfeld. Die Tat wirft die lokalen Fußballpläne über den Haufen und zwingt die Stadt zu kostspieligen Reparaturen.

Die Zerstörung ereignete sich irgendwann zwischen Mitternacht und 8:30 Uhr. Ein Hausmeister bestätigte, dass der Platz um Mitternacht noch intakt war, doch ein Sportler entdeckte ihn Stunden später völlig verwüstet. Der Fahrer war offenbar über die Ohrnbachstraße auf das Gelände gelangt, überquerte eine kleine Anhöhe und fuhr anschließend im Kreis auf der Leichtathletikbahn, wobei er sich überschneidende Spurrillen in den Rasen fraß.

Solche Vorfälle, oft als „Driften“ bezeichnet, sind in ländlichen Regionen kein Einzelfall. Häufig sind betrunkene junge Männer für ähnliche Schäden an Sportanlagen verantwortlich. Die Stadt ist Eigentümerin des Platzes, doch ob die Versicherung die Kosten übernimmt, ist noch unklar. Die Zerstörung erschwert zudem die Fußballplanung, da auch der benachbarte Kunstrasen wegen laufender Sanierungsarbeiten nicht nutzbar ist. Die Reparaturkosten könnten sich auf einen sechsstelligen Betrag belaufen – möglicherweise muss der gesamte Platz neu verlegt werden.

Der rücksichtslose Kahlschlag hat das Ernwiesenstadion auf absehbare Zeit unbespielbar gemacht. Die Behörden prüfen derzeit das volle Ausmaß der Schäden, während die Stadt über das weitere Vorgehen bei den Instandsetzungsarbeiten berät. Sollte die Versicherung nicht zahlen, könnte die finanzielle Last auf die lokalen Steuerzahler kommen.