VfB Stuttgart empfängt FC Porto im spannenden Europa-League-Achtelfinale
Wenzel WeinholdVfB Stuttgart empfängt FC Porto im spannenden Europa-League-Achtelfinale
VfB Stuttgart trifft heute Abend im Achtelfinale der UEFA Europa League auf den FC Porto. Das Spiel in der MHPArena markiert das erste europäische Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften in ihrer Geschichte. Anpfiff ist um 18:45 Uhr MEZ, wobei beide Teams im Hinspiel einen entscheidenden Vorteil erlangen wollen.
Porto geht mit gemischter Form in die Partie: Nach einem 2:2-Unentschieden gegen Benfica in der Liga folgte eine knappe 0:1-Niederlage im portugiesischen Pokalhalbfinale gegen Sporting CP. Stuttgart hingegen präsentiert sich in starker Verfassung – mit einem deutlichen 4:0-Sieg gegen Wolfsburg und einem 2:2 gegen Mainz in der Bundesliga.
Die Schwaben hatten sich mit einem souveränen 4:1-Auswärtssieg gegen Celtic und einem anschließenden 0:1-Heimremis für das Achtelfinale qualifiziert. Ihre europäische Vergangenheit ist jedoch überschaubar: Vor dieser Saison stand der Verein zuletzt 2025/26 in der Europa League, als man am 12. März 2026 mit 1:2 gegen Porto verlor. Zwischen 2021 und 2025 nahm Stuttgart überhaupt nicht am internationalen Wettbewerb teil.
Porto hingegen erreichte diese Runde direkt, nachdem die Mannschaft in der Europa-League-Gruppenphase mit 17 Punkten Fünfter wurde. Doch auch die Portugiesen hatten mit Rückschlägen zu kämpfen: Neben dem Liga-Remis gegen Benfica unterlagen sie Sporting CP im Pokalhalbfinale mit 0:1.
Laut Buchmachern geht Stuttgart mit einer Siegeswahrscheinlichkeit von 41,7 % als leichter Favorit ins Spiel. Portos Chancen werden auf 31,6 % taxiert, die Wahrscheinlichkeit eines Unentschiedens liegt bei 26,7 %. Beide Teams werden alles daransetzen, sich für das Rückspiel eine günstige Ausgangsposition zu verschaffen.
Heute steht das erste pflichtgemäße europäische Duell zwischen Stuttgart und Porto an. Eine überzeugende Leistung könnte für beide Mannschaften den Weg zu einem tieferen Turnierverlauf ebnen. Das Ergebnis wird zudem ihre Moral prägen, während sie zwischen nationalem und internationalem Engagement lavieren müssen.