09 January 2026, 10:38

VfB Stuttgart kämpft im Europa-League-Krimi um alles gegen Feyenoord

Zwei Männer spielen Tischtennis drinnen, mit mehreren Zuschauern, die stehen und sitzen, einigen leeren Stühlen und Werbetafeln, mit Text in der linken unteren Ecke.

Hoeneß sieht VfB-Chance für 'sehr gute Ausgangsposition' - VfB Stuttgart kämpft im Europa-League-Krimi um alles gegen Feyenoord

VfB Stuttgart steht heute Abend vor einem entscheidenden Europa-League-Duell gegen Feyenoord Rotterdam. Beide Teams haben in der Gruppenphase erst drei Punkte auf dem Konto – für beide ist das Spiel ein absolutes Pflichtspiel. Trainer Sebastian Hoeneß betonte die Bedeutung der Partie und rief die Fans gleichzeitig dazu auf, trotz der hohen Brisanz eine positive Stimmung im Stadion zu bewahren.

Die Stuttgarter gehen mit gemischter Form in die Begegnung. Die 1:3-Niederlage gegen RB Leipzig beendete eine Serie von fünf Siegen in der Bundesliga. In der Europa League verloren sie bisher beide Auswärtsspiele, sodass ihre Playoff-Hoffnungen am seidenen Faden hängen.

Auch Feyenoord kämpft in der Gruppe um Punkte. Mit nur drei Zählern aus vier Spielen liegen die Niederländer gleichauf mit Stuttgart auf dem letzten Platz. Im Kader der Gäste steht mit Kevin Diks ein ehemaliger Stuttgarter Verteidiger, der in der Saison 2017/18 nach einem Engagement beim deutschen Klub leihweise für Feyenoord auflief.

Personell kann Stuttgart Dan-Axel Zagadou nach einer Verletzung wieder begrüßen. Bei Ramon Hendriks besteht jedoch wegen eines Muskelproblems noch Unsicherheit – eine spät Entscheidung über seinen Einsatz steht bevor. Hoeneß forderte von seiner Mannschaft Konzentration auf dem Platz und Gelassenheit in den Rängen. Ein starker Auftritt sei nötig, um die europäische Saison wiederzubeleben.

Ein Sieg würde den Stuttgartern im Kampf um die Europa-League-Playoffs wichtigen Auftrieb geben. Da beide Teams dringend punkten müssen, könnte das Ergebnis über ihre weiteren Aussichten im Wettbewerb entscheiden. Für Kevin Diks ist die Partie zudem eine Rückkehr in vertraute Gefilde – er stand einst für beide Vereine auf dem Platz.