03 February 2026, 16:42

VfB Stuttgart kassiert 93.500-Euro-Strafe nach Pyro-Chaos im DFB-Pokal

Eine große Menschenmenge in einem Stadion hält Fahnen und Banner, während Raketen Rauch erzeugen, unter einer Decke mit Deckenleuchten und Metallrahmen.

Bengalo-Vorfall: Rund 100.000 Euro Strafe für VfB Stuttgart - VfB Stuttgart kassiert 93.500-Euro-Strafe nach Pyro-Chaos im DFB-Pokal

Der VfB Stuttgart ist vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) mit einer Strafe von 93.500 Euro belegt worden, nachdem Fans während eines DFB-Pokal-Spiels Leuchtraketen gezündet hatten. Der Vorfall führte zu einer sechsminütigen Unterbrechung in der zweiten Halbzeit, doch die Mannschaft setzte sich letztlich mit 2:0 durch.

Die Ausschreitungen begannen, als Anhänger 69 Bengalos während der Partie gegen den VfL Bochum entzündeten. Das Spiel wurde für sechs Minuten unterbrochen, während die Verantwortlichen die Störung beseitigten. Trotz der Verzögerung sicherte sich Stuttgart mit dem 2:0-Sieg den Einzug ins Viertelfinale, wo die Mannschaft auf Holstein Kiel trifft.

Das DFB-Sportgericht verhängte die Strafe in Höhe von 93.500 Euro wegen Fehlverhaltens der Fans. Bis zu 31.000 Euro des Bußgelds können vom Verein jedoch zweckgebunden wiederverwendet werden. Dieser Betrag könnte in die Verbesserung der Sicherheitsvorkehrungen oder in Programme zur Gewaltprävention fließen.

Unklar bleibt bisher, wie der DFB die Verwendung dieser Mittel überwachen wird. Konkrete Richtlinien zur Aufteilung der 31.000 Euro für Sicherheitsaufrüstungen wurden nicht veröffentlicht.

Mit dem Sieg hat Stuttgart seinen Platz in der nächsten Runde des DFB-Pokals gesichert. Der Verein hat nun die Möglichkeit, einen Teil der Strafe in die Erhöhung der Stadion-Sicherheit zu investieren. Die verbleibenden 62.500 Euro verbleiben beim DFB als Sanktion für die Pyro-Vorfälle.